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Autonomes Fahren: Wo stehen wir heute

Coverbild zum Artikel Autonomes Fahren: Wo stehen wir heute von Team Bergmann

Das autonome Fahren ist eines der großen Megathemen der Automobilindustrie – wie auch die Elektromobilität und Software Entwicklungen, sowie Konnektivität und Shared Mobility. Doch selbstfahrende E-Autos sind für Viele noch reine Zukunftsmusik. Für autonomes Fahren auf Level 5 mag das auch zutreffen – die Vorstufen haben jedoch bereits Einzug in die Automobilbranche gefunden. Hier stehen wir heute.

In Sachen autonomes Fahren hatte Tesla die Nase 2015 vorn und brachte die Entwicklung damit so richtig in Schwung. E-Autos – und deren Entwickler – haben im Laufe der Jahrzehnte wichtige Beiträge zur Entwicklung des autonomen Fahrens geleistet. Doch die Konkurrenz versucht, aufzuholen. Neben Volkswagen und Mercedes sind auch türkische und französische Hersteller mit im Rennen.

Schneller als Volkswagen wollen Intel und Mobileye sein. Die Rede ist hier von Robotaxis in München und Tel Aviv. In Deutschland sollen schon 2023 die ersten Robotaxis von Sixt durch München und Darmstadt fahren. Bis auf Weiteres wird sich allerdings eine Person in Funktion eines Sicherheitsfahrers hinter dem Lenkrad befinden müssen. 

Autonomes Fahren: Diese Level gibt es

Die ambitionierten – teilweise bereits realisierten – Ziele der Automobilindustrie werden in verschiedene Level unterteilt. Jedes Level beinhaltet verschiedene Entwicklungen, die nicht nur Funktion und Technik, sondern auch die bestehende Rechtslage betreffen. 

Level 0: Keine Automation

Die Fahrerin oder der Fahrer lenken, beschleunigen und bremsen selbst. Automatisierte Assistenzfunktionen durch das Auto fallen komplett weg. 

Level 1: Assistierte Fahrfunktion

Autonomes Fahren Level 1 erfüllt heutzutage bereits die Mehrheit der zugelassenen (E-)Fahrzeuge. Zu Level 1 zählen unter anderem die Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go Funktion oder die automatische Bremsfunktion, wenn Gegenstände oder Personen überraschend direkt vor dem Fahrzeug erscheinen. 

Level 2: Teilautomatisierte Fahrfunktion

Auch Level 2 ist bereits bei einigen Automodellen Wirklichkeit geworden. Das zweite Level der eigenständigen Fahrweise enthält Fahrassistenzsysteme, wie Stau- oder Spurführungsassistenten. Die Fahrerin oder der Fahrer behalten jedoch zu jedem Zeitpunkt die Hoheit über das Fahrzeug – und die Verantwortung.

Level 3: Hochautomatisierte Fahrfunktion

Das dritte Level der eigenständigen Fahrweise bietet nicht mehr nur Assistenzfunktionen an. E-Autos mit Level 3 können kurzzeitig und unter bestimmten Umständen die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen und selbstständig cruisen, was oft während Fahrten auf der Autobahn oder anderen Schnellstraßen eingesetzt wird. Bei Bedarf fordert das System die Fahrerin oder den Fahrer auf, die Kontrolle zu übernehmen.

Level 4: Vollautomatisierte Fahrfunktion

Das vierte Level geht noch einen Schritt weiter: Auch komplexe Fahrsituationen im urbanen Raum können (E-)Fahrzeuge völlig autonom bewältigen. Fahrer:innen haben bei Level 4 jedoch nach wie vor die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen und das System zu übernehmen und sollten somit stets aufmerksam bleiben.

Level 5: Autonomes Fahren

Die letzte Stufe beschreibt das autonome Fahren, wie es sich die meisten vorstellen: Ein Lenkrad ist an sich nicht mehr notwendig, E-Autos und Verbrenner können vollkommen eigenständig auf sämtlichen Straßen cruisen. Wann dieses Ziel Wirklichkeit wird? Das kann aktuell niemand mit Sicherheit sagen. (E-)Fahrzeuge mit Level 5 werden aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen vorerst nur mit geringen Geschwindigkeiten unterwegs sein. Doch auch hier zeigen sich wegweisende Entwicklungen.

Deutschland als Vorreiter

Es mag für einige überraschend sein, aber nicht die USA sind Vorreiter in der Autonomie der (E-)Fahrzeuge: Seit diesem Jahr ist in Deutschland autonomes Fahren mit bis zu 130 km/h erlaubt, bisher waren 60 km/h zulässig. Deutschland ist zudem das erste Land weltweit, das die vollautomatisierte Fahrfunktion im Regelbetrieb landesweit erlaubt. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde bereits im Vorjahr geschaffen, Level 3 und Level 4 wurden realisiert. Für Level 3 sind bereits die S-Klasse und EQS von Mercedes zugelassen. Voraussetzungen für die Zulassung waren die technische Aufsicht sowie ein begrenztes Einsatzgebiet. 

Autonomes Fahren in europaweiten Projekte

Der selbstständig fahrende Elektrobus des türkischen Herstellers Karsan wird in Norwegen bereits eingesetzt. Fahrer:innen an Bord werden weiterhin als Sicherheitsmaßnahme eingesetzt, greifen jedoch nur im Notfall ein. Unterschiede zu nicht-selbstständigen Verkehrsmitteln gibt es dennoch: Der selbstfahrende E-Bus darf nur mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h fahren.

Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es Testläufe von Projekten für autonomes Fahren. Mit dabei sind unter anderem französische Hersteller wie EasyMile und Navya.

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VW, Mercedes und BMW wollen Autonomie

BMW möchte den nächsten Schritt in Richtung Autonomie gehen: Noch in diesem Jahr werden der BMW 7er (G70) und der BMW i7 für Level 3 zugelassen, heißt es vom BMW Konzern.

Wie bereits erwähnt, sind die S-Klasse und der Mercedes EQS in Deutschland bereits für Level 3 zugelassen. Mercedes setzt hier noch einen drauf: Der Automobilkonzern hat die erste weltweit gültige Zulassung für Level 3 erhalten. Fahrer:innen dürfen sich somit abwenden, müssen dabei aber jederzeit die Kontrolle über das Fahrzeug wieder übernehmen können.

Der VW ID Buzz wurde bereits 2021 als Prototyp für autonomes Fahren vorgestellt. Das E-Fahrzeug soll ab 2025 in Hamburg bereits selbstständig unterwegs sein und dabei Personen und Güter transportieren.

Vollständig autonomes Fahren ist eine Frage der Zeit

Die Entwicklung der ersten 3 Level des autonomen Fahrens ist in den letzten Jahren immer weiter fortgeschritten. Die vollständige Eigenständigkeit werden E-Autos und Verbrenner wohl doch noch länger den Menschen überlassen müssen. Eine Prognose errechnet erst 2040 ein umfassendes Angebot von Fahrzeugen mit Level 5. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Neufahrzeuge, die vollständig autonom fahren, um bis zu 70 Prozent steigen.

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Autonomes Fahren lässt noch einige Jahre auf sich warten, bis es vollständig unseren Alltag e-rleichtern wird. Die passende E-Versicherung für Dein E-Auto bieten wir allerdings schon heute an. Wir sind bei Fragen jederzeit für Dich da!

Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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