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Elektroroller kaufen: Darauf solltest Du achten

Coverbild zum Artikel Welches E-Auto passt zu dir? von Team Bergmann

© Bild: unu motors

Egal, ob Du Pendlerkosten sparen möchtest oder einfach nur den Nervenkitzel beim Cruisen eines Elektrorollers erleben willst: Dieser Leitfaden hilft dir dabei, den perfekten Elektroroller für Deine Bedürfnisse zu finden. Hier erfährst Du alles, was du vor dem Kauf eines Elektroroller wissen musst – von Details, auf die du bei einem guten Modell achten solltest, bis hin zu Tipps, wie und wo Du das beste Angebot findest.

Elektroroller ist nicht gleich Elektroroller, so viel steht fest. Die Unterscheidungsmerkmale beziehen sich jedoch nicht nur auf Reichweite, Leistung des E-Akkus und Designwünsche, sondern wirken bereits lange davor. Legen wir den Rückwärtsgang ein:

Elektroroller kaufen – die Basics

Bevor es an den Kauf Deines Elektrorollers geht, solltest Du dich unbedingt nochmal fragen: Will ich wirklich einen Elektroroller? Dabei geht’s weniger um persönliche Präferenzen, sondern um häufig auftretende Missverständnisse in den Begrifflichkeiten. Ein Elektroroller ist kein E-Scooter! Auch kein E-Moped. All diese Begriffe definieren weitere E-Fahrzeuge, die Dich emissionslos durch die Straßen cruisen lassen. Dem umfangreichen Thema der Bezeichnungen haben wir einen eigenen Artikel gewidmet – unbedingt nochmal durchlesen, bevor Du die Entscheidung für bzw. gegen einen Elektroroller triffst.

Gesetzliche Regelungen

Du möchtest also – trotz der Optionen E-Scooter oder E-Moped – einen Elektroroller kaufen. Cool! Bevor es jedoch an den tatsächlichen Kauf geht, solltest Du einen wichtigen Punkt klären: Ist der Elektroroller für Dich persönlich oder für Deine Kinder? Informiere Dich dabei unbedingt über die geltenden Vorschriften und Gesetze. In manchen Gegenden dürfen Elektroroller nicht auf Geh- oder Fahrradwegen fahren. Vergewissere Dich außerdem, dass alle angehenden Fahrer:innen, die Deinen Elektroroller nutzen werden, die Verkehrsregeln kennen, bevor Du den Kauf abschließt und es ans Cruisen geht!

Die Batterieleistung des Elektrorollers

Die Leistung des E-Akkus eines Elektrorollers ist natürlich einer der wichtigsten Faktoren, die beim Kauf eines E-Rollers zu berücksichtigen sind. Achte auf die Modelle mit den umfangreichsten Features. Viele Elektroroller haben beispielsweise herausnehmbare E-Akkus. So kannst Du praktische Ersatzakkus auf Deine Fahrt mitnehmen und Deine Reichweite noch weiter ausbauen. Vergleiche bei der Suche außerdem die Ladedauer der E-Akkus Deiner favorisierten Elektroroller – manche laden schneller als andere. Und das wirkt sich auf den Fahrspaß aus!

Heavyweight Champion? Das Gewicht des Elektrorollers

Einen Elektroroller kaufen bedeutet nicht, eine Entscheidung aus dem Stand zu treffen. Viele Aspekte der einzelnen Modelle fließen in die finale Wahl des perfekten E-Rollers mit ein. Dazu zählt auch das Gewicht des Elektrorollers! 

Achte deshalb nicht nur auf Geschwindigkeit und Reichweite Deines E-Rollers, sondern beziehe auch die Tragfähigkeit des gewählten Modells mit ein. Dabei kommt es vor allem darauf an, dass der Elektroroller Dein eigenes Körpergewicht plus mögliches Gepäck – wie einen Rucksack – problemlos tragen kann. Vergleiche dabei die verschiedenen E-Roller und lies Dir Bewertungen bezüglich Komfort durch. Ein Elektroroller kann noch so cool sein aussehen – wenn Du Dich während der Fahrt nicht wohl fühlst oder unbequem sitzt, wirst Du keine Freude mit Deinem Kauf haben! Entscheide dich am besten für ein Modell, das leicht ist, aber dennoch stabil genug, um Dir eine sichere und komfortable Elektroroller-Fahrt zu ermöglichen. Apropos, Sicherheit:

Wir sagen immer: Safety first

Sicherheit beginnt nicht erst bei der Fahrt, sondern bereits vor dem Kauf. Dieser Punkt hängt eng mit den gesetzlichen Vorschriften zu einer Fahrt mit dem Elektroroller zusammen. Stelle sicher, dass Du alle Regeln kennst, bevor du aufsteigst. Während Du potentielle Modelle vergleichst, achte auch auf technische Aspekte wie Bremsen und entsprechende Beleuchtung. Diese Einzelheiten sind besonders wichtig, wenn Du vorhast, ein gebrauchtes Modell zu erwerben. 

Für Deine persönliche Sicherheit gilt: Schutzkleidung nicht vergessen! Die kaufst du am besten gemeinsam mit Deinem neuen Elektroroller, sodass dem sicheren Cruisen nichts mehr im Wege steht…oder doch?

They see me rollin’...

Für 100 % Sicherheit auf all Deinen Fahrten empfehlen wir eine E-Versicherung. Du kannst zwischen Haftpflicht und Kasko wählen. Elektroroller kaufen, Versicherung checken und los geht’s!

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Elektroroller kaufen leicht gemacht: Der Kosten-Reichweite-Vergleich

Das Angebot an Elektrorollern ist groß. Mittlerweise kann man die Fahrzeuge schon beim nächsten Lebensmittel-Discounter kaufen. Doch Achtung: Der Kosten-Reichweite-Vergleich sollte vor dem Kauf eines E-Rollers nicht außer Acht gelassen werden! Wer einen Elektroroller kaufen möchte, muss demnach den Preis des Modells mit der erzielbaren Reichweite vergleichen. High-End-Modelle mit Lithium-Batterien bieten zwar eine höhere Reichweite, sind aber meist viel teurer als preisgünstige Modelle mit Bleibatterien. Für die Kaufentscheidung ist nicht unbedingt das beste Verhältnis auf dem Papier entscheidend, sondern es zählen die eigenen Bedürfnisse. 

Unser Elektromobilitäts-Experte Michael sagt deshalb immer: „Frag nicht: ‚Wie weit komme ich?‘, frag: ‚Wie weit muss ich kommen?‘ Unter diesem Motto findest du garantiert den passenden Elektroroller samt idealem Kosten-Reichweite-Verhältnis.

So kaufst Du den perfekten Elektroroller für Dich

Fassen wir zusammen: Elektroroller kaufen will gut überlegt sein. Dabei spielen mehrere Aspekte eine Rolle. Hier ist Deine Übersicht: 

Die passende E-Versicherung

Mit unserem Leitfaden wird Elektroroller kaufen leicht gemacht. Damit Deine zukünftigen Fahrten nicht nur 100 Prozent emissionslos sind, sondern auch 100 Prozent Sicherheit bieten, haben wir die passende E-Versicherung für Dich und Dein Fahrzeug. Auch in Sachen Haftungsschutz und Unfallversicherung beraten wir Dich gerne!

Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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