Seite wählen

Strom sparen zuhause: So geht’s

Coverbild zum Artikel Mikromobilität von Team Bergmann

Kleine Anpassungen – große Wirkung. Viele Haushalte nutzen Erdgas und damit den Energieträger mit den heftigsten Preissprüngen. Gott sei Dank steht der Sommer vor der Tür. Was viele allerdings vergessen: Im Sommer kommt es nicht automatisch zu einer Energieeinsparung. Doch mit unseren Tipps ist Strom sparen in keiner Jahreszeit so einfach wie im Juni, Juli und August.

Die Sommermonate bedeuten für viele automatisches Strom sparen. Klingt logisch: Es ist länger hell, man muss nicht mehr heizen und verbringt die meiste Zeit draußen. Falsch gedacht! Denn Geräte, die viel Strom brauchen, laufen trotzdem weiter – darunter Geschirrspüler, Kühlschrank und Co. Mit unseren Tipps kannst Du den Stromverbrauch jedoch auch zur heißen Jahreszeit gering halten.

Klimagerät? Strom sparen geht anders

36 Grad, die Luft steht. Das man an solchen Tagen das Klimagerät nutzen möchte, ist klar. Doch Stromfresser wie diese kann man auch auf natürlichem Wege umgehen. So geht Strom sparen an heißen Tagen: 

  • Richtig Lüften: Statt den ganzen Tag die Fenster offen zu haben, setze auf Stoßlüften in den frühen Morgenstunden oder nachts. 
  • Sonnenschutzfolie an den Fenstern: Die reflektierende Folie dämmt das Sonnenlicht und damit auch die Wärme, die in Dein Zuhause eintritt.
  • Räume kühlen: Wenn Elektrogerät, dann ein Deckenventilator. Der spart monatlich bis zu 65,00 Euro und ist außerdem nachhaltiger als ein Klimagerät.
  • Strom sparen trifft CO2 sparen – im Fall des Deckenventilators bis zu 120 kg.

Strom sparen in der Küche:

Ein hoher Energieverbrauch ist nicht nur auf die Heizung beschränkt. Auch in der Küche lauern heimliche Energiediebe. Doch keine Sorge, wir verraten dir, wie du diesen Sommer trotzdem noch einen erfrischenden Blick in den Kühlschrank werfen kannst und wie du beim Kochen nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld sparen kannst.

Der Kühlschrank

Der Kühlschrank zieht Energie, das ist klar. Auf eine kleine Abkühlung durch einen Blick in den Kühlschrank musst Du diesen Sommer zwar nicht verzichten – achte jedoch darauf, den Kühlschrank nicht zu häufig und nicht zu lange zu öffnen. Denn mit jedem Öffnen entweicht kalte Luft, die der Kühlschrank wieder neu erzeugen muss.

Das Kochen

Wasser kochen auf dem Herd? Nein, danke! Nutze Kleingeräte wie Mikrowellen oder Wasserkocher, um Strom zu sparen. Erhitzen mit der Mikrowelle, statt auf dem Herd, lohnt sich auch bei kleineren Portionen einer Mahlzeit. Apropos Kleingeräte: Auf die Größe kommt es auch bei den Herdplatten an. Nutze immer die richtige Größe und achte darauf, dass der Topf genau auf der Herdplatte aufliegt. Ist der Kochtopf zu klein, entweicht wertvolle Energie. Und damit bares Geld. 

Experten-Tipp: Schalte die Herdplatten und den Backofen bereits 10 Minuten vor Ende der Zubereitungszeit aus. Meist reicht die Restwärme für die finale Koch- bzw. Backdauer aus.

Strom sparen im Badezimmer

Splish, Splash, I am taking a bath. Aber das am Besten lauwarm! Warum es sich lohnt, im Sommer auf lauwarmes Wasser zu setzen und warum Kaltwaschmittel dein neuer bester Freund werden sollte, erklären wir dir im nächsten Absatz. Denn auch im Badezimmer kann ordentlich gespart werden.

Die Wäsche

Dank moderner Kaltwaschmittel kann Deine Wäsche auf warmes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geldbeutel, sondern auch die Farben Deiner Kleidung. Denn bei Waschmaschinen gilt: Der meiste Strom wird für das Erhitzen des Wassers verbraucht. Das gilt übrigens auch für den Geschirrspüler! 

Ein weiterer sommerlicher Geheimtipp für Energiesparer: Die gute alte Wäscheleine. An warmen Tagen läuft der Trockner auf Sparflamme – nämlich gar nicht. Nutze die Sonnenergie um die Kleidung zu trocknen. Strom sparen funktioniert auch ohne Balkon in den eigenen vier Wänden. Verbinde das idealerweise mit dem Stoßlüften – so beugst Du auch der Bildung von Schimmel vor.

Bei der Versicherung sparen – so geht’s

Damit Du beim Anblick der Versicherungsprämien nicht ins Schwitzen kommst, haben wir garantiert das beste Angebot für Dich. Wir beraten Dich gerne zu Deinen individuellen Anforderungen. 

Jetzt kontaktieren!

Das Duschen

Was für Geschirrspüler und Waschmaschinen gilt, gilt auch für die Dusche: Strom sparen funktioniert dann, wenn auf hohe Temperaturen verzichtet wird. Perfekt für die Sommermonate, denn da sind kalte Duschen eine willkommene Abwechslung. Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Sparduschköpfen: Sie helfen nicht nur beim Strom sparen, sondern halbieren auch den Wasserverbrauch.

Strom sparen leicht gemacht

Nicht nur die Küche und das Badezimmer beinhalten Energiefresser. Auch in den restlichen Räumen und Außenflächen Deines Zuhauses kannst Du – mit den richtigen Tipps – Strom sparen. Lies weiter und erfahre, worauf Du achten solltest:

Die Beleuchtung

Im Sommer verbringen wir viel Zeit im Freien und wünschen uns natürlich auch dort die perfekte Beleuchtung für eine angenehme Atmosphäre. Nutze die Sonnenenergie und setze auf Solarleuchten. Diese laden sich tagsüber von selbst auf und bieten Dir abends ein tolles Ambiente im Garten oder auf dem Balkon. Das bringt nicht nur Dich, sondern auch deine Gäste zum Strahlen. 

Tipp: Auch Outdoor-Lautsprecher und Springbrunnen gibt es mittlerweile solarbetrieben. So wird der nächste Sommerabend im Freien zum absoluten Stromspar-Erfolg.

Die Elektrogeräte

Deinen Strandurlaub genießen und gleichzeitig Strom sparen? Auch das geht. Schalte einfach Deine Haushaltsgeräte zuhause ab, während Du nicht da bist, leere den Kühlschrank vor der Abreise und lasse ihn während des Urlaubs ausgeschaltet – am Besten mit offener Tür. 

Pro-Tipp: Die Kombination aus Strom sparen und Entspannung lässt sich noch auf einer weiteres Level bringen. Schalte die gesamte Unterhaltungselektronik gänzlich aus und verzichte auf den Standby-Modus. So kannst Du in einem Zwei-Personen-Haushalt während eines 14-tägigen Urlaubs etwa 28,00 Euro sparen – angesichts der aktuellen Strompreise je nach Anbieter vielleicht sogar mehr.

Spare auch anderswo: Mit der richtigen Versicherung

Durch die passende Versicherung kannst Du nicht nur Geld, sondern auch Nerven sparen. Wir beraten Dich gerne individuell und finden das richtige Versicherungspaket für Dich! Damit behältst Du auch gegenüber dem großen Angebot an Versicherungen  einen kühlen Kopf.

Elektromobilität: Das Glossar

Elektromobilität: Das Glossar

Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

Team Bergmann Icon

Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

Versicherung ist dir ein Begriff?

Sorge jetzt für deine Zukunft vor und finde das optimale Versicherungspaket für deine individuellen Anforderungen. Wir unterstützen dich gerne dabei und legen deinen Bedarf in einem kostenlosen Erstgespräch fest. Gerne checken wir auch bestehende Versicherungspakete und helfen dir, Kosten zu sparen. Vereinbare jetzt dein Erstgespräch!