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Zahlen und Fakten: E-Mobilität 2021

 

 

Coverbild zum Artikel Zahlen und Fakten der E-Mobilität 2021 von Team Bergmann

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken zurück auf einige Neuerungen im Bereich der Elektromobilität. Wir fassen die Zahlen und Fakten zur E-Mobilität 2021 zusammen.

Rund 30.000 zugelassene E-Autos 2021

Laut Bundesverband für Elektromobilität Österreich waren es bis zum November 2021 genau 29.955 zugelassene E-Autos, die nun emissionslos Österreichs Straßen befahren. Gegenüber dem Vorjahr lässt sich somit ein Plus von 138% verzeichnen. Die Spitze der beliebtesten Modelle wird – wie könnte es anders sein – vom E-Mobility Giganten Tesla angeführt. Knapp 3.000 verkaufte Tesla Model 3 wurden in Österreich im Jahr 2021 registriert. Platz 2 und 3 belegt jeweils VW mit den Modellen ID.3 und ID.4. Auch spannend: Im Bundesländervergleich steht Oberösterreich vor Niederösterreich und Wien auf Platz 1 der meisten Neuzulassungen des Jahres und hat damit den höchsten Anteil an BEVs in Österreich.

Gute Klimabilanz für E-Autos

Die Klimabilanz für Elektroautos fiel laut der Studie des ICCT (International Council of Clean Transportation) aus dem Jahr 2021 deutlich besser aus, als erwartet. Die Studie analysiert direkte und indirekte Emissionen von Fahrzeugen, die in den Jahren 2021-2030 zugelassen werden, über ihren gesamten Lebenszyklus. Es wurde deutlich, dass die Emissionen eines E-Autos (BEV) der Kompaktklasse um 66-69% geringer sind, als bei einem Vergleichsmodell, das mit Benzin betrieben wird.

E-Bikes: Der Boom hält an

Besonders durch die Pandemie konnte bereits 2020 ein starker Trend in Richtung Elektrofahrrad erkannt werden. Im Jahr 2021 konnte der Rekord der verkauften E-Bikes nochmal geknackt werden: Mitte des Jahres waren es bereits 750.000 verkaufte Elektrofahrräder. Fast jede:r fünfte Österreicher:in ist damit auf den E-Bike-Trend aufgesprungen. Die Tendenz zum batteriebetriebenen Fahrrad steigt weiter rasant an und auch der Ausbau von Fahrradstrecken, sowie die höheren Förderungssummen von E-Bikes können sich sehen lassen.

E-Mobilität wird 2021 mehr gefördert

Die Förderungsaktion E-Mobilität für Betriebe 2021 war eine der vielen Neuerungen im E-Mobility-Bereich. Dafür hat sich das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (kurz: BMK) mit den Autoimporteuren zusammengetan und unterstützt die Anschaffung von PKW mit Elektro-, Brennstoffzellen- und Plug-In-Hybrid-Antrieben, sowie Range Extender für den betrieblichen Einsatz. Der Fördertopf schließt Anmeldungen bis zum 31.03.2022 mit ein, also schnell sein lohnt sich!

Auch Privatpersonen werden bei der Anschaffung eines E-Autos gefördert. Wie im Jahr 2021, erhalten E-Autofahrer:innen auch im nächsten Jahr 5.000 Euro für ihr emissionsloses Fahrzeug. Auch Ladeinfrastruktur wird mit 600 Euro für Wallboxen und 1.800 Euro für Mehrparteienhäuser in der Weiterentwicklung unterstützt. Gesamt stehen also 167,2 Millionen Euro an Fördersummen zur Verfügung.

Grafik E-Mobilität 2021 von Team Bergmann

Quelle: Eigene Darstellung – Team Bergmann

Wünsche für 2022

Der Rückblick von E-Mobilität 2021 hat es in sich. E-Autofahrer:innen wünschen sich für das kommende Jahr mehr Möglichkeiten zur Kartenzahlung an Ladesäulen. Das hat eine Studie des Marktforschungsinstituts FTI Consulting aus 2021 hervorgebracht. Laut den Ergebnissen wünschen sich 60% der E-Autofahrer:innen in Österreich die Kartenzahlung und stehen der Möglichkeit zur Bezahlung über Apps skeptisch gegenüber.

Dies ist jedoch nicht die einzige Änderung im Bereich der E-Mobilität, die 2022 umgesetzt werden soll. Eine Übersicht an E-Mobility-Trends für’s nächste Jahr könnt ihr schon bald hier auf dem Blog nachlesen.

Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

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Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

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Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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