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Wie du nachhaltiger mit deinen E-Akkus umgehst

Coverbild zum Artikel Wie du nachhaltiger mit deinen E-Akkus umgehst von Team Bergmann

Ein Alltag ohne Lithium-Ionen-Akkus ist mittlerweile unvorstellbar. Sie liefern Energie für Smartphones, Laptops und natürlich E-Mobilität. Als Herzstück von E-Fahrzeugen bestimmen sie deren Ladedauer, Reichweite, Schnelligkeit und Lebenszyklus. Wie man den Umgang so effizient wie möglich gestalten kann, damit nachhaltige E-Akkus Deinen Fahrspaß noch verlängern, haben wir hier zusammengefasst.

Ein kritischer Umgang mit Lithium

Einer der Kritikpunkte an E-Mobilität ist der Akku. Doch warum eigentlich? Das liegt an den verbauten Rohstoffen Lithium und Kobalt. Deren Abbau ist für die anfänglich schlechte CO2-Bilanz der Fahrzeuge verantwortlich – die sich nach den ersten Kilometern jedoch wieder neutralisiert. Eine Untersuchung der Universität Eindhoven ergab, dass ein Tesla Model 3 die Treibhausgase aus der Produktion nach rund 30.000 Kilometern durch emissionsfreies Fahren wettgemacht hat. Es bleibt die Frage, wie man E-Akkus nachhaltiger machen kann.

Leider fehlt es oft auch noch an Zertifizierungen der Förderung der genannten Rohstoffe, was wiederum soziale, politische und ökologische Folgen hat. Da der Bedarf an den Materialien in Zukunft steigen wird, wird der Ruf nach neuen Gesetzen lauter. 

Ansätze für nachhaltige E-Akkus

In der Forschung und Entwicklung gibt es einige Ideen, um der steigenden Nachfrage nachhaltige Optionen für E-Akkus entgegenzusetzen:

  • Lithium aus Deutschland statt aus Chile, Australien und Co., um den Bedarf in Europa mit klimafreundlich abgebauten Rohstoffen zu decken
  • Global Battery Alliance (GBA): Ein Batteriepass als transparentes Nachhaltigkeitssiegel
  • Weniger Verwendung von Kobalt in Akkus 
  • Alternativen zu Lithium-Ionen-Akkus: Zink-Luft-Batterie oder Natrium-Ionen-Akkus
  • Second-Life-Nutzung von E-Auto-Batterien, beispielsweise als Stromspeicher

Mit diesen innovativen Ansätzen wird versucht, das Herzstück des E-Autos noch nachhaltiger zu machen und so die Zukunft für E-Akkus sicherzustellen.

Coverbild zum Artikel Ist dein E-Akku versichert? von Team Bergmann © Bild: Volkswagen AG

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Tipps für nachhaltige E-Akkus

Nicht nur die Hersteller, sondern auch man selbst kann einiges tun, um den Umgang mit E-Akkus so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Bisher ging die Forschung davon aus, dass ein typischer Akku um die 150.000 Kilometer Fahrt mitmacht – inzwischen rechnet man jedoch mit rund 500.000 Kilometern. Damit das E-Auto diese Distanz meistert, kann man vorsorgen:

  • Strebe einen Ladestand zwischen 20 und 80 Prozent an
  • Lieber langsam an einem Stück laden als mehrere kurze Ladepausen 
  • Schütze deinen Akku vor extremer Hitze und Kälte – optimal sind Temperaturen zwischen 15 und 25 °C
  • Mit den Temperaturen arbeiten: Lade dein E-Auto im Winter, wenn es noch warm von einer Fahrt ist und lass es im Sommer vor einer Ladung  im Schatten abkühlen 
  • App-optimiertes Fahrverhalten: Die App Drivo analysiert das Fahrverhalten in Echtzeit und zeigt an, wann man zu stark beschleunigt oder bremst – das hilft beim energieeffizienten Fahren
  • Einmal im Jahr zur Pflege in die Werkstatt: Hier wird die Batterie gereinigt, gefettet und bleibt so länger fit
  • 100 Prozent Ökostrom laden für den kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck

Wenn Du diese Tipps verfolgst, erhöhst Du Lebensdauer Deiner E-Akkus Schritt für Schritt. Nachhaltige E-Akkus? Check.

Sicher ist sicher

Trotz aller Vorsorgemaßnahmen kann natürlich immer etwas passieren. Wusstest du, dass du auch deinen nachhaltigen E-Akku beispielsweise gegen Ladefehler absichern kannst? So hast du länger Spaß am emissionslosen Cruisen. Alle Infos zu deinem maßgeschneiderten Schutz bekommst du schnell und unkompliziert bei uns!

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