Seite wählen

Von Hypermobilität zu achtsamer Mobilität

Coverbild zum Artikel Mobilitätstrend 2023: Das Fahrrad ist das neue Auto

Die beiden Konzepte könnten nicht unterschiedlicher sein und bieten dennoch bedeutende Chancen für die Entwicklung des Mobilitätssektors. Erfahre jetzt, wie sich der Trend von Hypermobilität zur achtsamen Mobilität gestaltet.

Flexibilität ist das Schlüsselkonzept einer sich rasch weiterentwickelnden Welt, sowie im Mobilitätssektor. Hypermobilität eröffnet dabei ein Angebot, sich über das übliche Maß hinaus fortzubewegen und wird dabei konstant ausgebaut. Während diese Flexibilität oft positiv erlebt wird, bringt sie auch einige Herausforderungen mit sich und hat dadurch den Trend zur achtsamen Mobilität ins Leben gerufen. Hier erfährst du mehr dazu.

Hypermobilität: Das Negative

Hyper ist ein Begriff aus dem Griechischen und bedeutet übermäßig. Diese Übermäßigkeit äußert sich zum Beispiel in Newsmeldungen von rund drei Millionen Passagieren in US-amerikanischen Flugzeugen an nur einem einzigen Tag. Das Mobilitätsangebot ist da, also wird es auch genutzt. Die Notwendigkeit der Nutzung wird jedoch nur selten in Frage gestellt. 

Übermäßige Flexibilität im Mobilitätssektor kann dabei auch zur Herausforderung werden. Straßen sind überlastet, das Unfallrisiko steigt und die Umweltbelastung ist konstant hoch. Trotz der zahlreichen Angebote im Verkehrsnetz steht der individualisierte Verkehr – in der Verkehrsteilnehmer:innen ihre eigenen Fahrzeuge oder Fremdfahrzeuge alleine nutzen – stark im Fokus. Dadurch entstehende Staus und Emissionen – zentrale negative Punkte der Hypermobilität. Doch Hypermobilität ist nicht nur negativ.

Hypermobilität: Das Positive

Ein Trend, der mit Hypermobilität einhergeht, kann auch der achtsamen Mobilität zugeordnet werden. Sharing-Angebote, Leasing-Optionen oder Mieten liegen aktuell voll im Trend. Das Motto dabei lautet: Abwechslung. Morgens mit dem Sharing-Auto zur Arbeit, danach mit dem E-Scooter zum Einkaufen, mit dem Mietfahrrad am Wochenende durch den Park – das Mobilitätsverhalten ist flexibel geworden und macht sich darin die bestehende Hypermobilität zu Nutze. 

Innovative Lösungen im Rahmen der Hypermobilität bieten auch viele Chancen für den Verkehrssektor. Autonomes Fahren, intelligente Verkehrssysteme und andere technologische Fortschritte schaffen eine effizientere und nachhaltigere Nutzung der bestehenden Infrastruktur.

Team Bergmann Icon

Ein Hyperangebot an Versicherungen? Nicht bei uns

Wir checken gerne deine bestehenden Versicherungsverträge und finden eine optimale Lösung für dich, bei der du garantiert nicht zu viel bezahlst. Spare Kosten und sorge für deine Zukunft vor: Wir beraten dich gerne!

Erstgespräch vereinbaren

Achtsame Mobilität als Begriff

Das Angebot an Verkehrsmitteln ist – besonders im städtischen Bereich – hoch. Dieses Überangebot hat jedoch auch Nachteile, sofern es sich um die Nutzung nicht nachhaltiger Verkehrsmittel im Mobilitätsnetz handelt. Im Rahmen der achtsamen Mobilität setzt man bewusst ein Zeichen und achtet, wie der Name schon sagt, auf das eigene Mobilitätsverhalten. Es werden nachhaltigere Verkehrsmittel wie z.B. das E-Bike genutzt oder durch Maßnahmen wie Tempo 30 in den Städten auf Anpassungen im Verkehrsnetz geachtet.

Achtsame Mobilität fördert das Erlebnis

Die Vielfalt des Mobilitätsangebots in der Hypermobilität bringt auch zahlreiche Möglichkeiten der Nutzung inklusive nachhaltigem Aspekt mit sich. Hier zeigt sich ein Wechsel vom Besitzen hin zum Erleben. Es geht nicht mehr darum, sich alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen. Der Nachhaltigkeitsaspekt hat also nicht nur Einfluss auf das Nutzungs-, sondern auch auf das Konsumverhalten von Verkehrsteilnehmer:innen. Achtsame Mobilität zielt darauf ab, Mobilität bewusst zu erleben. Neue Modelle werden über Sharing- oder Leasing-Angebote getestet und Erfahrungen geteilt. So wird Mobilität zum nachhaltigen Erlebnis.

Hypermobilität oder achtsame Mobilität: Wo geht’s hin?

Veränderungen im Mobilitätssektor sind allgegenwärtig – und notwendig, um unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Dabei kommt es vor allem auf die gesellschaftliche Akzeptanz der Entwicklungen an. Ein entscheidender Faktor ist die Zugänglichkeit: Wo städtische Gebiete bereits ein großes Angebot implementiert haben, gibt es im ländlichen Raum dringenden Aufholbedarf. Das gilt besonders für Sharing-Angebote und Miet-Optionen. Doch nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit ist entscheidend. Ein Überangebot von Mobilitäts Apps ist wenig zielführend, weshalb auch hier eine klare Serviceorientierung – durch MaaS, Mobility as a Service – relevant ist. Sind diese Faktoren gegeben, ist das Fundament für den Erfolg neuer Mobilitätslösungen geschaffen.

Fazit

Die Gestaltung des Verkehrs der Zukunft nutzt die Vorteile der Hypermobilität und findet gleichzeitig Wege, deren Nachteile zu mindern. Achtsame Mobilität stellt das Bewusstsein für Mobilitäts-Erfahrungen in den Vordergrund, die wiederum durch die Flexibilität der Hypermobilität ermöglicht werden. Ziel ist es, ein Mobilitätsangebot zu schaffen, das effizient, sicher, nachhaltig und für alle zugänglich ist. Dazu braucht es eine enge Zusammenarbeit von Entwickler:innen, Entscheidungsträger:innen und Endnutzer:innen. Eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen, um die beiden Entwicklungen Hypermobilität und achtsame Mobilität in Einklang zu bringen und zukunftsfähige Mobilität zu gewährleisten.

Hypermobilität: Ein Versicherungsdschungel?

Viele Möglichkeiten bergen viele Risiken. Umso wichtiger ist es, einen Partner in Versicherungsthemen zu haben, der deine Fragen kompetent beantwortet. Wir sind seit über 20 Jahren im Versicherungsgeschäft und haben eine unstillbare Leidenschaft für den Mobilitätsbereich. Unsere Expertise teilen wir gerne mit dir und beraten dich für deine passende Versicherung. Ob E-Scooter, E-Bike, Fahrrad oder eigenes (E-)Auto: Wir wissen, worauf es ankommt. 

Elektromobilität: Das Glossar

Elektromobilität: Das Glossar

Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Gesundheitsvorsorge und private Krankenversicherung

Gesundheitsvorsorge und private Krankenversicherung

Deine Gesundheit liegt dir am Herzen – doch ist sie auch optimal abgesichert? Wir haben für dich zusammengefasst, worauf es bei einer privaten Krankenversicherung wirklich ankommt und wie du deine Gesundheitsvorsorge aufs nächste Level hebst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

Team Bergmann Icon

Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

Versicherung ist dir ein Begriff?

Sorge jetzt für deine Zukunft vor und finde das optimale Versicherungspaket für deine individuellen Anforderungen. Wir unterstützen dich gerne dabei und legen deinen Bedarf in einem kostenlosen Erstgespräch fest. Gerne checken wir auch bestehende Versicherungspakete und helfen dir, Kosten zu sparen. Vereinbare jetzt dein Erstgespräch!