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Tesla Supercharger vs. Ionity

Coverbild zum Artikel Tesla Supercharger vs. Ionity von Team Bergmann

Wer sein Elektroauto unterwegs laden will, hat verschiedene Optionen. Am schnellsten kann man die Reise mit Schnellladestationen fortsetzen, die eine Batterie in 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen können. Supercharger und Ionity sind zwei der beliebtesten Optionen – und direkte Konkurrenz.

Tesla Supercharger

Mit über 30.000 Superchargern betreibt Tesla das weltweit größte Schnellladestationsnetz. Auch in Österreich gibt es derzeit 24 Standorte. Zum Laden braucht man keine lästigen Ladekarten oder Apps (sog. Plug & Charge) – wohl aber einen Tesla. Denn für andere Automarken ist das Laden an Superchargern nicht überall möglich. Tesla-Firmenchef Elon Musk hatte im Juli 2021 bei Twitter angekündigt, das hauseigene Netzwerk auch für andere Hersteller zu öffnen. Das Pilotprojekt „Tesla Supercharger-Zugang für Fremdmarken” wurde im November 2021 gestartet, um den Übergang zur Elektromobilität zu beschleunigen. Eine Map der Supercharger, die für Fremdmarken zugänglich sind, gibt es hier

Supercharger: Ladeleistung

Hatten die Tesla-Stationen bislang Ladeleistungen von bis zu 145 kW, kommen die neuen V3-Supercharger auf eine Ladeleistung von bis zu 250 kW. Zum Laden benötigt man entweder einen Typ 2-Stecker oder einen CCS-Ladeanschluss.

 

Plug & Charge: Was ist das?

Keine Apps, Ladekabel und Anmeldungen: Sobald das Ladekabel im Fahrzeug steckt, wird geladen. Die Identifikation erfolgt automatisch, da Ladestromverträge direkt aus dem Auto gelesen werden. Auch die Abrechnung erfolgt automatisch über das Auto.

Ionity: Europa’s Antwort auf Supercharger

Das Unternehmen Ionity ist ein Joint Venture der Autobauer BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit Audi und Porsche. Das bestehende Ladenetzwerk in Europa wurde nach dem Supercharger Vorbild ebenfalls mit Plug & Charge ausgerüstet. Damit ist Laden für sämtliche Modelle auch hier ohne vorheriges Freischalten möglich.

Ionity hat außerdem damit begonnen, das erste Ultraschnell-Ladenetz in Europa aufzubauen: Sogenannte High-Power-Charger mit einer Leistung von bis zu 350 kW. Im Vergleich zu den bestehenden Angeboten mit maximal 250 kW ist das ein großer Schritt in der Entwicklung.

Kürzlich führte Ionity verbrauchsgenaue Ladekosten ein und erhöhte damit die Preise. Wirklich spürbar war diese Erhöhung allerdings nur für Marken, die dem Joint Venture nicht angehören – z. B. Tesla oder EnBW mobility+ Kund:innen. Zuvor kostete ein Ladevorgang an Schnellladestationen unabhängig von der Dauer nur 8 Euro. (Stand März 2022)

Ionity: Ladeleistung

Im Unterschied zum Supercharger wird der Strom nicht auf zwei Ladesäulen aufgeteilt, daher auch die höhere Ladeleistung. Ein E-Auto mit 350 kWh Batteriekapazität kann man an High-Power-Chargern in nur 10 bis 15 Minuten aufladen. An diesen Ultraschnell-Ladestationen können alle Elektrofahrzeuge geladen werden, die das Combined Charging System (CCS) unterstützen.

Ladetipps für alle Automarken

Die letzten Prozent dauern am längsten. Deshalb genügt es, die Batterie bis 80 Prozent aufzuladen – so spart man auch bares Geld an der Ladesäule. Zusätzlich dazu schont man die Batterie, die am besten einen Ladestand zwischen 20 und 80 Prozent aufweisen sollte.

Richtig laden – fix versichert!

Beim Laden dreht sich alles um den E-Akku. Und der ist mit Abstand der kostspieligste Part des E-Fahrzeugs. Beschädigungen des Akkus treten insbesondere durch Kurzschlüsse oder Fehlbedienungen beim Laden auf – weshalb es auch hier maßgeschneiderte Optionen zur Absicherung gibt. Für den Akku gilt: Fix versichert sollte er sein. Achte also darauf, dass diese Versicherungsleistung entweder in der Teil- oder in der Vollkaskoversicherung abgedeckt ist.

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