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Solarenergie: Das Wichtigste in Kürze

Coverbild zum Artikel E-Scooter Unfälle Häufiger als man denkt? von Team Bergmann

Solarenergie hat sich als eine der wichtigsten und nachhaltigsten Energiequellen unserer Zeit etabliert. Immer mehr Menschen erkennen die Vorteile der Nutzung von Sonnenkraftwerken, sei es für private Wohnhäuser oder gewerbliche Anlagen. Doch was macht Solarenergie so attraktiv?

In einer Welt, in der der Klimawandel eine große Herausforderung darstellt, suchen wir ständig nach Lösungen, um saubere und nachhaltige Energie zu erzeugen. Eine vielversprechende Antwort auf diese Herausforderung ist die Solarenergie. Sie nutzt die unerschöpfliche Energiequelle Sonne, um unseren Energiebedarf zu decken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. In diesem Artikel erfährst du, warum Solarenergie die strahlende Zukunft der Energieerzeugung darstellt.

Solarenergie – wie funktioniert das?

Stell dir vor, du wachst morgens auf und Dein Zuhause wird von den warmen Strahlen der Sonne durchflutet. Aber anstatt nur die Stimmung zu genießen, wandelst Du dieses Licht geschickt in elektrische Energie um. Solarpaneele auf Deinem Dach oder sogar an den Wänden nehmen das Sonnenlicht auf und erzeugen damit Strom. Doch wie genau funktioniert das eigentlich?

Solarenergie basiert auf dem Prinzip der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Sie nutzt Solarzellen, auch Photovoltaikzellen genannt, um Sonnenlicht einzufangen und es in elektrische Energie umzuwandeln. Diese Zellen bestehen aus speziellen Materialien, die das Sonnenlicht absorbieren und dabei Elektronen freisetzen. Diese freien Elektronen erzeugen einen Stromfluss, den man als Solarenergie nutzen kann. Keine Rauchschwaden, keine Abgase, nur pure Power. 

Aber was ist mit den Wolken?“ Gute Frage, aber keine Sorge: Die Wissenschaft ist schon einen Schritt weiter. Die Solartechnologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt, und mittlerweile gibt es sogar Systeme, die auch bei bewölktem Himmel Energie erzeugen können. 

Solarenergie – geht das auch ohne Haus?

Solarenergie ist nicht nur für Eigenheimbesitzer:innen. Auch in Mietwohnungen gibt es Lösungen, um die Sonnenkraft zu nutzen. Du kannst kleine Solaranlagen auf Balkonen oder Fensterbrettern installieren und die Energie direkt für Deine elektronischen Geräte nutzen. So könntest du z.B. Dein Smartphone oder deinen E-Scooter mit der Kraft der Sonne laden – ziemlich cool, oder?  

Der Vorteil für kleinere Photovoltaik-Anlagen in Mietwohnungen liegt darin, dass keine Genehmigung der Netzanbieter notwendig ist. Zur Inbetriebnahme reicht ein einfaches Formular. Achtung jedoch in Rechtsfragen: Vor der Installation sollte unbedingt Rücksprache mit den Eigentümer:innen der Wohnung bzw. der Hausverwaltung gehalten werden, um sicher zu gehen. Handelt es sich um Anlagen, welche das Erscheinungsbild des Hauses verändern bzw. von Nachbar:innen als störend empfunden werden könnten, sollte man sich auch da absprechen.

Übrigens: Auch im Gemeindebau sind Photovoltaik-Anlagen mittlerweile erlaubt. Genauere Infos über die Voraussetzungen findest Du hier.

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Solarenergie und Umweltfreundlichkeit

Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, die bei der Verbrennung schädliche Emissionen freisetzen, erzeugt Solarenergie keine schädlichen Abgase oder Treibhausgase. Solarenergie ist eine saubere und erneuerbare Energiequelle, die dazu beiträgt, die Luftqualität zu verbessern und den Klimawandel einzudämmen. Mit dem Umstieg auf Solarenergie, kannst Du Deine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern und somit  Deinen ökologischen Fußabdruck minimieren. Kein Qualm, kein Gestank, keine schädlichen Emissionen mehr.

Solarenergie und Unabhängigkeit

Halte Dich fest, denn jetzt wird es richtig interessant: Mit Solarenergie kannst Du sogar fast autark werden. Das bedeutet, dass Du unabhängig von großen Energieunternehmen Deinen eigenen Strom produzieren kannst. Keine Sorge, falls die Nachbar:innen mal wieder den Stecker ziehen – bei Dir bleibt das Licht an! Aber damit nicht genug: Dank der Fortschritte in der Solartechnologie kannst Du sogar überschüssige Energie speichern und sie dann nutzen, wenn die Sonne mal nicht scheint. Mit Batteriespeichern kannst Du Deinen Sonnenstrom für die Nacht oder bewölkte Tage aufbewahren. So hast Du rund um die Uhr Zugang zu erneuerbarer Energie und kannst Deine Energiekosten noch weiter senken. Vollkommene Eigenversorgung ist zwar machbar aber schwer umsetzbar. Durchaus schaffbar ist mit einem bezahlbaren Stromspeicher derzeit ein Autarkiegrad von etwa 80%.

Solarenergie und Unerschöpflichkeit

Ein weiterer großer Vorteil der Solarenergie ist ihre Verfügbarkeit und Unerschöpflichkeit. Die Sonne strahlt täglich enorme Mengen an Energie auf die Erde. Diese Energie ist praktisch unbegrenzt und steht uns kostenlos zur Verfügung. Im Gegensatz zu begrenzten Ressourcen wie Kohle oder Öl können wir die Sonne nicht aufbrauchen. Solarenergie ist eine nachhaltige und zuverlässige Energiequelle, die uns nachhaltig mit sauberem Strom versorgen kann.

Solarenergie und Dezentralisierung

Solarenergie bietet auch eine dezentrale Energieerzeugung. Das bedeutet, dass wir die Sonne als Energiequelle auf unseren Dächern, in unseren Gemeinden und sogar in abgelegenen Gebieten nutzen können. Indem wir Solarmodule auf unseren Häusern installieren oder Solarparks in ländlichen Gebieten errichten, können wir die Energieproduktion vor Ort steigern und den Bedarf an langen Stromleitungen reduzieren. Dies führt zu einer höheren Effizienz und geringeren Verlusten bei der Stromübertragung.

Solarenergie und ihre Kosten

Die Solarenergiebranche wächst rasant, und die Kosten für Solarmodule und -installationen sind in den letzten Jahren deutlich gesunken. Dies macht Solarenergie zunehmend wirtschaftlich attraktiv. Viele Regierungen und Unternehmen weltweit setzen auf Solarenergie, um ihre Energieziele zu erreichen und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen. Durch Investitionen in Solarenergie fördern wir Innovationen, schaffen neue Märkte und treiben den Übergang zu einer nachhaltigen Zukunft voran. 

Auch als Privatperson kannst Du ordentlich sparen. Durch eine Photovoltaik-Anlage kannst Du Deine Stromrechnung drastisch reduzieren oder sie sogar komplett eliminieren. Eine Kilowattstunde Solarstrom aus einer günstigen neuen Anlage kostet 12 bis 16 Cent, während regulärer Strom das Doppelte bis Dreifache kostet. Wenn man davon ausgeht, dass eine Solaranlage durchschnittlich 20 bis 25 Jahre lang genutzt werden kann, macht sich eine Anschaffung definitiv bezahlt. Außerdem kann man den erzeugten Strom auch ins Netz einspeisen und dafür eine Vergütung erhalten.

In Österreich gibt es außerdem verschiedene Förderungen für Photovoltaikanlagen. Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) bietet eine Investitionsförderung an, die für private Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gilt. Der Klima- und Energiefonds fördert ebenfalls Photovoltaikanlagen im Rahmen von Programmen zur Förderung energieeffizienter und nachhaltiger Gebäude. Einige Bundesländer bieten zusätzliche Förderungen an, deren Bedingungen und Höhe variieren können. Darüber hinaus gibt es Einspeisetarife für den ins Netz eingespeisten Solarstrom gemäß dem Ökostromgesetz.

Grundsätzlich gilt: Bei einer vollständig mit Solarmodulen bedeckten Dachfläche erhält man eine Förderung von etwa 150 Euro pro Kilowattpeak (kWp) für Photovoltaikanlagen, wobei der maximale Betrag 1.500 Euro beträgt. Wenn man außerdem einen Batteriespeicher hinzufügt, erhält man einen Zuschuss von 150 Euro pro Kilowattstunde (kWh) nutzbarer Speicherkapazität.

Da sagen wir: Tschüss Nachzahlung, Hallo Sonnenenergie!

Solarenergie und ihre Herausforderungen

Trotz der vielen Vorteile, gibt es in Zusammenhang mit der Nutzung von Solarenergie auch ein paar Herausforderungen. Darunter fallen vor allem die Effizienz der Solarzellen und die Energiespeicherung für Zeiten ohne Sonneneinstrahlung. Auch wenn, wie erwähnt, bereits einige Photovoltaik-Anlagen auch an bewölkten Tagen Energie produzieren und die Speichermöglichkeiten konstant ausgebaut werden: Es gibt noch Luft nach oben. Allgemein kann man jedoch sagen: Die Fortschritte in der Solartechnologie sind vielversprechend und die Zukunftsprognosen sind strahlend.

Let the Sunshine in

Solarenergie ist zweifellos eine der vielversprechendsten Lösungen für eine nachhaltige und saubere Energieversorgung. Sie bietet eine umweltfreundliche und unbegrenzte Energiequelle, die Dich unabhängig von fossilen Brennstoffen macht. Indem Du auf Solarenergie setzt, kannst Du Kosten sparen und darüber hinaus aktiv dazu beitragen unsere Umwelt zu schützen. 

Die Sonne strahlt und wir sollten diese strahlende Energie nutzen. Das geht jedoch nicht ohne die passende Versicherung. Ob Eigenheim oder Mietwohnung: Wir haben den optimalen Versicherungsschutz für Dich!

Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

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Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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