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Motorrad Neuheiten: Jetzt wird’s elektrisch!

Coverbild zum Artikel Motorrad Neuheiten: Jetzt wird's elektrisch!

Mit dem Motorrad durch die Stadt cruisen, Tagesausflüge durch die Weinlandschaften Österreichs oder mit 180 über die Autobahnen flitzen – der Traum vieler Motorsportfans. Während viele bei diesen Szenarien häufig noch herkömmliche Motorräder im Kopf haben, gibt es in den letzten Jahren auch im Bereich der E-Motorräder beeindruckende Entwicklungen.

„Kein Lärm, einfache Handhabung und keine Emissionen – besser geht’s nicht.”, beschreibt Martin Bauer, ehemaliger Motorradrennfahrer, die Vorteile der E-Motorräder im Interview. Dennoch haben die elektrischen Alternativen häufig noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen. Wir haben daher die wichtigsten Fakten gesammelt.

Langfristige Vorteile

E-Motorrad – das bedeutet nachhaltige Freiheit auf zwei Rädern. Aber nicht nur die Umwelt kann mit der emissionslosen Alternative geschont werden. Zwar kosten Top-Modelle der E-Motorräder aufgrund des limitierten Sortiments häufig noch zwischen 20.000 und 30.000 Euro, allerdings kann man sich langfristig mehr als nur die Spritkosten sparen. Durch allgemein geringere Unterhaltskosten sichert man sich einen fortwährenden Preisvorteil. Und für alle die Nachhaltigkeit über Höchstgeschwindigkeit stellen, gibt es im unteren Preissegment bereits Modelle ab 4.000 Euro. Zudem gilt für Elektrofahrzeuge mit Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025 eine zehnjährige Kfz-Steuerbefreiung.  

Coverbild zum Artikel Martin Bauer im Interview von Team Bergmann

Rennsport trifft E-Mobilität

Martin Bauer im Interview

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Reichweite, Geschwindigkeit, Leistung – Zahlen sagen mehr als 1000 Worte

Je nach Modell erreichen E-Motorräder Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und Reichweiten von mehr als 300 Kilometern. Die Leistung wird dabei in Kilowatt (kW) gemessen – 1 PS entspricht 1 kW. Leistungsstarke Topmodelle setzen bei 126 kW bzw. 169 PS Spitzenleistung an, aber auch E-Motorräder im mittleren Preissegment bieten etwa 50 kW/68 PS. Die leichten Maschinen mit drehmomentstarken E-Motoren sind nicht zu unterschätzen. „Da ich selbst aus dem technischen Bereich komme, weiß ich, was mit dem Elektroantrieb heutzutage möglich ist: Man kann Beschleunigungen und Leistungen realisieren, die dem stärksten Verbrennungsmotor zumindest ebenbürtig sind.”, betont auch Bauer.

Fahrdynamik, die begeistert

Auch der Fahrspaß kommt bei der emissionsfreien Alternative nicht zu kurz. Die Schwerpunktverlagerung des Motors ermöglicht schnelles Beschleunigen, ohne Abheben des Vorderrads. Außerdem lässt sich die volle Leistung deutlich spontaner abrufen – maximales Tempo auf Knopfdruck. Für viele Motorradfans zunächst ungewohnt: Die fehlende Geräuschkulisse. Dabei liegt die Betonung auf zunächst, denn wie Martin Bauer erklärt „(…) braucht es einfach seine Zeit, bis sich manifestiert hat, dass Motorradfahren auch ohne Klangkulisse extrem viel Spaß machen kann.”

Tschüss Tankstelle, Hallo Ladestation

Wie bei E-Autos werden E-Motorräder an öffentlichen Ladestationen oder über Wallboxen geladen. Zum Teil gibt es aber auch Modelle, die mit integrierter Schnellladetechnologie ausgestattet sind und so in nur 45 Minuten den Akku vollständig aufladen. Mit einer kleinen Kaffeepause lassen sich Reichweitenprobleme so ganz einfach lösen. 

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