Mikromobilität versichern: So geht’s

Mikrofahrzeuge war der erste Anbieter für Mikromobilität in Vorarlberg. Was den Gründer René so begeistert und wie man sein Mikrofahrzeug am besten versichert, hat er uns in einem Interview erzählt.

Mikromobilität hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Elektrische Fortbewegungsmittel wie E-Scooter sind zu einem festen Bestandteil unserer urbanen Landschaft geworden. Wie man sie versichert und welchen Part sie in Zukunft im Mobilitätsbereich einnehmen wird, erfährst du hier.

Eine kleine Geschichte

Versicherung: Für manche klingt es so trocken wie eine Scheibe Toast ohne Belag. Wir haben eine Geschichte die beweist, dass Versicherung nicht nur wichtig, sondern auch ganz schön lustig sein kann. 

Es geht um einen Jungen namens Tim. Das ist natürlich nicht sein echter Name. Über Tim muss man wissen: Es gibt niemanden, mit so einem Talent auf einer 100% ebenen Fläche zu stürzen, wie Tim. Eines Tages beschloss Tim, sich einen neuen E-Scooter zu kaufen. Er hatte von all den Vorteilen von E-Scootern gehört: schnelleres Vorankommen, weniger Anstrengung beim Treten und eine Menge emissionsloser Spaß. Doch bevor er das Geschäft betrat, hatte er eine Erleuchtung. „Emissionslos fahren ist cool – fix versichert fahren ist cooler.”

Und so machte er sich auf die Suche nach der besten E-Versicherung für sein neues E-Bike. Durch eine kurze Google Recherche fand Tim einen Versicherungsanbieter, der sich auf E-Mobilität spezialisiert hat – uns. Und zwei Versicherungspakete für sein E-Bike:

Die Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die durch die Nutzung von E-Fahrzeugen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h und maximal 600 Watt entstehen. Dies schließt auch Schäden ein, die durch geliehene oder gemietete E-Fahrzeuge verursacht werden, erstreckt sich auf ganz Europa und umfasst Sach-, Personen- und Vermögensschäden.

Der Komplettschutz

Der Komplettschutz bietet, wie der Name schon vermuten lässt, einen umfassenden Geräteschutz an. Risiken von Produktions-, und Materialfehler, unsachgemäße Handhabung, Wasser- / Feuchtigkeitsschäden oder Diebstahlschutz, bis hin zu Elektronikschäden werden damit abgedeckt. Zusätzlich bietet die Versicherung einen Pick-up-Service an, der die Kosten für die Abholung und den Transfer von Fahrer:innen und E-Fahrzeug bei Ausfällen durch Beschädigung, Diebstahl, Unfall, Reifenpannen oder Motorproblemen übernimmt.

Die Moral aus der Geschichte

Tim unterschrieb den Vertrag und fühlte sich wie ein wahrer Versicherungsprofi. Seitdem er seinen E-Scooter versichert hat, ist Tim zu einem wahren E-Scooter Akrobaten geworden. Und wenn er doch mal stürzt, lacht er einfach darüber und ruft: „Das ist versichert!“

Sei wie Tim. Fahr fix versichert.

In unserer Geschichte geht es jedoch nicht nur um Tim und die Vorteile von einer E-Versicherung für Micromobile, sondern auch um die Mikromobilität selbst. Einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist René – der Gründer von Mikrofahrzeuge GmbH. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen und Einsichten in die Welt der Mikromobilität geplaudert. 

René, wie lange gibt es dein Unternehmen schon und welcher Gedanke hat dich damals zum Händler für Mikromobiltät werden lassen?

Das Abenteuer begann im Jahr 2018. Während einer Montage in Polen wurde ich auf die dort schon weit verbreiteten Sharing E-Scooter aufmerksam, die zu dieser Zeit in Österreich noch nicht so präsent waren. Dort stieß ich auch auf zahlreiche große Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind. Inspiriert von den Erlebnissen entschied ich mich dazu, auch in Österreich aktiv zu werden. Auch heute mache ich noch fast jährliche Besuche in Polen, um mir die dortige E-Mobilität genauer anzusehen. 2019 nahm mein Vorhaben dann Fahrt auf. Ich erstellte eine Website und bestellte die ersten Mikromobile, um sie ausgiebig zu testen. Als einer der ersten Pioniere auf diesem Gebiet in Vorarlberg verbreitete sich mein Ruf schnell und die Leute waren begeistert.

Was genau mit dem Begriff Mikromobilität gemeint ist, haben wir in unserem letzten Artikel erklärt. Wie definierst du Mikromobilität? Und was fasziniert dich am meisten an diesem Bereich?

Mikromobilität ist ein Konzept, das kleine und leichte Fortbewegungsmittel umfasst, wie beispielsweise E-Scooter und elektrische Einräder. Ich finde, das ist eine absolut geniale Art der Mobilität. Das Fahren vermittelt ein vollständiges Freiheitsgefühl. Mikromobile sind kompakt, günstig, platzsparend und nachhaltig. Dadurch ist Mikromobilität die Zukunft.

Es gibt auch sehr viele Kritiker:innen der Mikromobilität – Stichwort E-Scooter in den Städten – was würdest du ihnen sagen, um sie umzustimmen?

Man muss immer zwischen Leihscootern und E-Scootern für die private Nutzung unterscheiden. Ich nutze Leihscooter sehr gerne und habe sie auch häufig genutzt, da es einfach super praktisch ist. Ich sehe aber auch die Kehrseite. Da es nicht das eigene E-Fahrzeug ist, werden sie häufig nicht respektiert, was sich natürlich auf deren Lebensdauer auswirkt.Das macht dann auch den Aspekt der Nachhaltigkeit kaputt. Oft werden Leihscooter auch rücksichtslos auf Gehsteigen abgestellt, was vor allem für sehbehinderte Menschen zur Gefahr werden kann. 

Bei der privaten Nutzung sieht das schon ganz anders aus. E-Scooter sind sehr günstig in der Anschaffung – diese Investition macht sich schnell bezahlt. Sie sind kompakt, emissionslos und vermitteln ein Gefühl der Freiheit. Und da es das eigene E-Fahrzeug ist, geht man auch nachhaltiger damit um. Einer der wichtigsten Aspekte im Bereich E-Mobilität.

Was ist dein persönlicher Mikromobilitäts-Favorit und welches E-Fahrzeug würdest du Einsteiger:innen empfehlen?

Das Nutzungsverhalten von Kund:innen ist der Schlüssel zum Erfolg. Jeder Kunde hat unterschiedliche Anforderungen und Wünsche. Für Student:innen, die den E-Scooter mit in die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen möchten, ist es wichtig, dass er klein, kompakt und leicht ist. Für Touren hingegen ist eine größere Reichweite von Bedeutung. Deshalb nehmen wir uns auch immer extra viel Zeit bei den Beratungsterminen, um für alle Kund:innen das passende Modell zu finden. Welches E-Fahrzeug das richtige ist, ist sehr individuell.

Mein persönlicher Mikromobilitäts-Favorit sind die elektrischen Einräder. Ich finde diese Art der Fortbewegung faszinierend. Durch die Balance bekommt man ein ganz neues Fahrgefühl. Elektrische Einräder sind äußerst kompakt und einige Modelle können sogar eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern erzielen. Obwohl die gesetzlichen Bestimmungen noch etwas schwammig sind und die Akzeptanz noch nicht ganz so da ist wie bei E-Scootern, sehe ich in den elektrischen Einrädern großes Potential für den Verkehr von morgen.

Damit du und dein Mikromobilitäts-Favorit auch in Zukunft die Straßen unsicher machen könnt, versichern wir euch vor allen Eventualitäten.

Großes Potential für den Verkehr von morgen: Ein wichtiger Punkt. Wie meinst du, sieht die Zukunft der Mikromobilität im Allgemeinen aus?

Die Mikromobilität hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Trend in der Verkehrswelt entwickelt. Elektrische Fortbewegungsmittel wie E-Scooter und elektrische Einräder haben das Potenzial, unsere Art der Fortbewegung nachhaltig zu verändern. Mikromobilität wird in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen und sich weiterhin etablieren. Der Grund dafür ist einfach: Mikromobilität bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Sie ist komfortabel, kostengünstig, platzsparend, flexibel und vor allem nachhaltig. Ein weiteres vielversprechendes Beispiel für nachhaltige Mikromobilität ist ein Projekt von mir: ein Solar-Carport in Lauterach. Ausgestattet mit zwei Solarpanels und Steckdosen können dort E-Scooter kostenlos aufgeladen werden. Dieses Projekt zeigt, wie grünes und nachhaltiges Laden in die Realität umgesetzt werden kann und gleichzeitig steigert es die Attraktivität der Mikromobilität.

Wie siehst du das Thema Versicherung von Mikromobilität?

Der Schutz von E-Scootern, elektrischen Einrädern usw. ist essentiell. Damit du dein E-Fahrzeug sorgenfrei nutzen kannst, rate ich dazu, sich einen umfassenden Versicherungsschutz zuzulegen. Vor allem der Versicherungs-Komplettschutz, den Team Bergmann anbietet, ist sehr empfehlenswert. Er deckt alle Eventualitäten ab – insbesondere Wasserschäden, die viele Hersteller nicht in ihre Garantie aufnehmen. Eine Versicherung lohnt sich in jedem Fall, nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für das Fahrgefühl. 

Mikromobilität – so individuell wie du

Was Tim, René und wir gemeinsam haben? Wir sehen, dass die Mikromobilität unaufhaltsam ist. Sie bietet zahlreiche Vorteile für die Nutzer:innen und trägt zur Lösung der Verkehrs- und Umweltprobleme bei – verbunden mit einem einzigartigen emissionslosen Fahrerlebnis. 

Um das Fahrerlebnis nicht nur emissionslos, sondern auch sicher zu machen, bieten wir dir ein individuelles Angebot um dich und dein Mikromobilitäts-Fahrzeug rundum zu schützen. 

Finde jetzt die passende E-Versicherung und sorge gleich doppelt für deine Zukunft vor. Bei Fragen sind gerne wir für dich da.

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