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„Du, Michi…” – Fragen an Michael Bergmann

 

 

Coverbild zum Artikel Fragen an Michael Bergmann von Team Bergmann

Michael Bergmann ist Geschäftsführer von Team Bergmann, seit 1988 in der Branche und für die Key-Kund:innenbetreuung sowie Ausarbeitung von Deckungskonzepten und innovativen Versicherungslösungen verantwortlich. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Michael, woher kommt deine Leidenschaft für E-Mobilität?

Ich bin 2014 über Geschäftsfreunde in das Thema reingestolpert. Kurz darauf habe ich mir meinen ersten E-Scooter gekauft, der für den Nahverkehr in Wien optimal war: Die Reichweite war für damalige Verhältnisse in Ordnung – und er ging auch ein bisschen schneller als zugelassen 😉. Der geräuschlose Antrieb, keine lokalen Emissionen und Spaß beim Fahren – da war für mich sofort klar, dass das die Zukunft ist.

Der E-Scooter also als Einstiegsdroge?

Das kann man so sagen. Als Auto wollte ich wie viele mal einen Hybrid zum Einstieg wählen, was sich im Nachhinein als unsinnig herausgestellt hat. Zu der Zeit ist man mit dem Elektroantrieb nur 20 Kilometer weit gekommen, den Rest musste man mit dem Verbrennungsmotor fahren. 2016 habe ich dann zum ersten mal einen Tesla Probe gefahren. Ich hatte so viel Spaß am Fahren, dass mich zwischenzeitlich der Händler angerufen hat, um zu wissen, ob ich irgendwann auch zurückkomme. Die Qualität, Reichweite und Ladeinfrastruktur – alles hat gepasst und ich war begeistert.

Hybrid-Autos vermitteln ein gewisses Gefühl der Sicherheit für Leute, die sich nicht komplett auf die elektrische Seite trauen. Das verstehe ich auch, bei meiner Probefahrt mit dem ersten BMW i3 im Winter lag die Reichweite bei gerade mal 90 Kilometern – da hatte ich schon leicht Bauchweh, ob sich meine geplante Strecke ausgeht.  In den ersten Wochen mit dem eigenen Elektroauto probiert man viel aus: Wo komme ich hin, wo nicht? Wann muss ich laden? Es ist alles neu. Aber nach kurzer Zeit ist das Ganze so normal wie einkaufen.

Wie nutzt du deine Zeit an Ladestationen?

Zum Arbeiten und Networken! An den Ladestationen habe ich viele Gleichgesinnte kennengelernt, mit denen ich mich austauschen konnte. Telefonieren und Mails beantworten geht natürlich auch super.

Auf einen Blick

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Wenn ein E-Fahrzeug für den Rest deines Lebens fahren müsstest, welches wäre es?

Man könnte jetzt meinen: Tesla. Aber meine Favoriten sind zwei Stromer, die relativ unbekannt sind. Lotus Evija oder den Rimac Nevera – sehr spezielle E-Sportwägen, für die es leider nicht reicht, das Sparschwein zu schlachten. Aber man darf ja träumen.

Würdest du Versicherungen im Bereich der E-Mobilität als Speziallösung beschreiben?

Eigentlich sind sie das nicht, denn es handelt sich auch nur um normale Kfz-Versicherungen. Vielmehr geht es um den Akku und um die Absicherung der vielen Bauteile, die normale Autos eben nicht haben. Der Akku ist das Herzstück beim Elektroauto, der am meisten kostet und am anfälligsten für Risiken ist. Man muss wissen, wie man ihn korrekt lädt und Tiefentladung verhindert. Es gibt mögliche Bedienungsfehler, die zwar selten passieren, aber dann richtig teuer sind.

Du arbeitest seit 25 Jahren in der Versicherungsbranche – was hat sich in dieser Zeit getan?

Die Beratung läuft heute viel mehr über digitale Kanäle und Social Media, das nehmen mittlerweile mehr und mehr Kund:innen in Anspruch. Mir erleichtert das auf der einen Seite die Arbeit, auf der anderen Seite können wir Beratung auf High End-Niveau bieten. Denn auch online können wir gemeinsam mit unseren Kunden:innen maßgeschneiderte Lösungen zusammenstellen. In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Branche einiges getan, aber Versicherungen werden immer wichtig sein – ob für Menschen oder E-Fahrzeuge.

Du hast weitere Fragen an Michael?

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Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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