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Lime, Tier, Bird & Link: E-Scooter Anbieter im Vergleich

Coverbild zum Artikel E-Scooter Anbieter im Vergleich von Team Bergmann

E-Scooter zum Mieten gehören zum Straßenbild Wiens mittlerweile wie Autos oder Fahrräder. Die elektrischen Roller machen einfache, flexible und vergleichsweise günstige innerstädtische Fortbewegung möglich. Die Herausforderung: Bei den vielen Anbietern ist es praktisch unmöglich einen Überblick über die Angebote zu bekommen. Wir haben uns deshalb die vier Größten – Lime, Tier, Bird und Link – für euch genauer angeschaut.

Die Anbieter im Überblick:

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Bird

Fahrzone

Mit den Bird-Scootern kann innerhalb des Gürtels bis zur östlichen Grenze im 22. Bezirk gefahren werden. Im Süden erstreckt sich der Bereich bis zur Generali Arena in Favoriten. In roten Zonen, wie etwa entlang des Donaukanal, wird die Geschwindigkeit der E-Scooter gedrosselt.

Kosten

Den E-Scooter zu entsperren kostet 1,00 Euro, jede weitere Minute wird mit 0,24 Euro abgerechnet. Hinzu kommen außerdem 9 Cent Betriebsgebühren (Mai 2022). Bezahlen kann man dies mit Kreditkarte oder Paypal.

Pakete & Angebote

Bird bietet drei Ride Pass Angebote an, die häufiges Fahren finanziell attraktiver machen sollen: Den Tagespass für 7,99 Euro, einen Monatspass für 29,99 Euro und einen Rabatt von 30 Prozent auf alle Fahrten innerhalb eines Monats für 4,99 Euro (Mai 2022).

Lime

Fahrzone

Von den vier Anbietern bedient Lime in Wien die kleinste räumliche Zone. Im Osten reicht sie bis nach Kaisermühlen, im Westen geht sie über den Gürtel bis über das Schloss Schönbrunn hinaus. Innerhalb der Zone sind einige Bereiche gekennzeichnet, in denen nur mit gedrosselter Geschwindigkeit gefahren werden darf bzw. die Scooter nicht abgestellt werden dürfen.

Kosten

1,00 Euro – das ist der einmalige Preis pro Fahrt für die Entsperrung, jede weitere Minute wird mit 0,30 Euro abgerechnet (Stand Mai 2022). Als Zahlungsmethoden werden bei Lime Kreditkarten und Paypal akzeptiert.

Pakete & Angebote

Auch Lime bietet Ride Passes für gewisse Zeiträume an, mit denen man sich außerdem die Entsperrgebühr spart. Möchte man für eine Stunde fahren kostet das 8,99 Euro. Für einen 24 hours Ride Pass zahlt man 10,99 Euro und drei Tage lang kann man die Scooter für einen Preis von 28,99 Euro nutzen (Stand Mai 2022). Außerdem bietet Lime eine Gruppenfahrt-Option an.

Tier

Fahrzone

Mit den Tier-Scootern ist fahren außerhalb des Gürtels bis nach Donaustadt möglich. Im Südwesten kann man bis hinter dem Schloss Schönbrunn mit den Tier herumcruisen. Dafür sind die Bereiche um die Donau sowie dem Donaukanal eingeschränkt – dort dürfen keine Roller abgestellt werden. Außergewöhnlich ist, dass einige elektrische Roller in Korneuburg zur Verfügung stehen.

Kosten

Auch bei Tier kostet das Entsperren des E-Scooters 1,00 Euro. Für jede weitere Minute zahlt man dann 0,29 Euro (Stand Mai 2022). Bezahlt werden kann dies mit Kreditkarte und Paypal.

Pakete & Angebote

Tier bietet Nutzer:innen zwei Spezialangebote bzw. Tier Passes: Für 22,99 Euro kann man sich für einen Monat kostenfreies Entsperren und 150 Freiminuten kaufen. Für weitere 10,00 Euro (32,99 Euro) verdoppeln sich die monatlichen Freiminuten auf 300 (Stand Mai 2022).

Link

Fahrzone

Mit den Link-Scootern kann außerhalb des Gürtels im Westen bis hinter den Schlosspark Schönbrunn gefahren werden. UIm Osten kommt man mit den elektrischen Rollern bis nach Leopoldau.

Kosten

Same same but differen: Den E-Scooter zu entsperren kostet auch bei Link 1,00 Euro, jede weitere Minute zusätzliche 0,30 Euro (Stand Mai 2022). Als Zahlungsmethode werden nur Kreditkarten akzeptiert.

Pakete & Angebote

Mit einem Tagespass für 9,99 Euro kann man die emissionsfreien Scooter von Link sechs mal gratis entsperren und jeweils 30 Minuten kostenfrei fahren. Danach gilt allerdings die Standardrate von 0,30 Euro pro Minute (Mai 2022).

Versicherungsschutz

Alle, die lieber mit ihrem eigenen E-Scooter unterwegs sind, finden hier die perfekte Versicherung. Egal ob Hitze, Sturm oder Hagel – mit unserer E-Scooter Versicherung ist dein emissionsfreier Roller bestens gegen Wetterschäden geschützt und auch notwendige Reparaturen sind abgedeckt.

Alle Infos

Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

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Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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