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Energiespartipps für den Herbst 2022

Coverbild zum Artikel Energiespartipps für den Herbst von Team Bergmann

Die Energiekosten in Österreich schießen rasant in die Höhe. Die Regierung hat sich nun für eine Strompreisbremse entschieden, um die Bevölkerung teilweise zu entlasten. Wir haben Energiespartipps für den Herbst 2022 für Dich, um Deine Kosten in der kommenden Saison so niedrig wie möglich zu halten: 

Die Strompreisbremse, die kürzlich von der grün-schwarzen Koalition verabschiedet wurde, soll für 80 Prozent des Durchschnittsverbrauchs eines Haushalts wirksam sein und den horrenden Kostenanstieg im Energiesektor abdämpfen. Konkret heißt das: Ein Haushalt zahlt für 80 Prozent des durchschnittlichen Jahresverbrauchs vom Vorjahr einen geringeren Strompreis. Für die restlichen 20 Prozent gilt der aktuelle Marktpreis. Der durchschnittliche Jahresverbrauch betrifft im Haushalt vor allem Heizen, Kühlen und Waschen. Mit der Strompreisbremse erhofft man sich einen zusätzlichen Anreiz zum Stromsparen.

Stromverbrauch senken

Nicht mal Mercedes hat eine D-Klasse

Energiespartipp #1: Kühl- und Gefrierschränke können bis zu einem Viertel Deiner Stromkosten ausmachen, wenn sie das ganze Jahr über auf Hochtouren laufen. Langfristig lohnt es sich daher, alte Geräte mit Energieeffizienzklasse D durch neue Modelle auszutauschen. So sparst Du bis zu 50 Prozent Energiekosten. Innerhalb der Energieeffizienzklassen gibt es jedoch Unterschiede: Wähle anstelle des größten Modells lieber das kleinere. Pro Person reichen 60 Liter Volumen im Kühlschrank aus.

No-Frost statt Bofrost

Die meisten modernen Kühlschränke haben eine No-Frost-Funktion, die Eisbildung im Gefrierfach verhindert. Das is wichtig, denn bereits Eisschichten von einem halben Zentimeter erhöhen den Stromverbrauch um satte 30 Prozent. Selbst bei Geräten mit Energieeffizienzklasse A sind das um die 15 Euro Mehrkosten im Jahr. Unser Energiespartipp wenn kein Budget für eine neues Gerät vorhanden ist: Taue Deine Geräte in regelmäßigen Abständen ab, um Deine Stromkosten zu senken.

Gaskosten eindämmen

Richtig heizen

Auch die Gaspreise schnellen aufgrund der reduzierten Gaslieferungen aus Russland in die Höhe. Seit Juni sind die eingeschränkten Lieferungen am europäischen Markt deutlich spürbar. Nach den Niederlanden, Schweden und Dänemark folgt Österreich auf der Rangliste der EU-Länder, die in diesem Herbst und Winter am tiefsten in die Tasche greifen müssen.

Um die Temperatur zuhause einzustellen, verwendet man am besten ein Thermostat, das die Wärmezufuhr automatisch drosselt. Doch wie hoch oder niedrig sollte die Temperatur in den verschiedenen Räumen eigentlich sein? Hier ein paar Energiespartipps um Gaskosten in verschiedenen Bereichen Deines Zuhauses zu senken:

  • Wohnbereich: Hier genügt eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius.
  • Küche: Hier sollte eine Temperatur von 18 Grad Celsius herrschen.
  • Schlafzimmer: Entgegen der Vorstellung der meisten Menschen, sind 17 bis 18 Grad Celsius hier vollkommen ausreichend. Kälter sollte es jedoch nicht sein, um Schimmel vorzubeugen.
  • Bad: Ähnliches gilt im Badezimmer, in dem eine Temperatur von 22 Grad Celsius ideal ist.
  • Nachts: Die Temperatur kann in jedem Raum um bis zu 4 bis 5 Grad Celsius gedrosselt werden.

Richtig lüften

Regelmäßiges Lüften ist auch während der kalten Jahreszeiten ein absolutes Muss, um die Luftqualität zu sichern. Anstelle das Fenster ununterbrochen gekippt zu lassen, sollte man mehrmals täglich für fünf Minuten stoßlüften. Das reduziert die Heizkosten und beugt Schimmelbildung vor. Tipp: Nachts Vorhänge oder Rollläden schließen, um möglichst viel Wärme in den Räumen zu behalten.

Günstig waschen und trocknen, um Strom und Gas zu sparen

Heutige Waschmaschinen sind so leistungsfähig, dass die klassische Kochwäsche überflüssig ist. Temperaturen über 40 Grad Celsius oder das Vorwaschprogramm sind in den meisten Fällen nicht mehr notwendig, um saubere Wäsche zu bekommen. Moderne Maschinen verfügen auch über ökologische Waschprogramme, die zwar länger dauern, aber viel energieeffizienter sind. Belade die Waschmaschine für jeden Waschgang so voll, dass oben noch Platz für Deine gespreizte Hand ist.

Das Trocknen der Wäsche auf einem Wäscheständer ist immer energiesparender, als einen Trockner zu verwenden. Energiespartipp für den Herbst: Den Trockner in den kalten Monaten am besten überhaupt nicht verwenden. So sparst Du bis zu 180 Euro pro Jahr an Stromkosten.

Zahlst du zu hohe Versicherungsbeiträge?

Apropos Kosten senken: Einsparungspotenzial gibt’s nicht nur bei Strom und Gas. Im Schnitt zahlt man fünf Versicherungen, die man sich sparen kann. Wir sparen Dir die Energie und helfen Dir, die günstigste & beste Option für Deine individuellen Anforderungen zu finden!

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Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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