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E-Scooter Unfälle: Häufiger als man denkt?

Coverbild zum Artikel E-Scooter Unfälle Häufiger als man denkt? von Team Bergmann

Sie werden geliebt oder gehasst, in den Himmel gelobt oder verteufelt: E-Scooter. Manche nennen sie sogar die leise Gefahr. Wie risikobehaftet die elektrischen Tretroller wirklich sind und wie Du den Gefahren lässig aus dem Weg cruisen kannst, erfährst Du hier.

Sie sind kaum mehr aus Österreichs Straßenbild wegzudenken: E-Scooter. Kein Wunder, sie sind leise, schnell und auch noch kostengünstig. Doch mit der wachsenden Zahl an E-Scootern steigt auch die Zahl der E-Scooter Unfälle. Schuld daran sind vor allem fünf entscheidende Faktoren.

E-Scooter – wie gefährlich ist die „letzten Meile“?

Seit 2019 sind sie kaum mehr aus dem Straßenverkehr wegzudenken: E-Scooter. Eigentlich gedacht als erste und letzte Kilometer-Fahrten für Berufspendler:innen, werden die elektrischen Tretroller immer öfter auch für andere Zwecke genutzt. Sei es, um die After Work Hour in der U-Bahn zu umfahren oder um nachts vom Club nach Hause zu kommen. Sei es, um einen sonnigen Tag zu genießen oder für den täglichen kleinen Adrenalinkick. Für Viele sind E-Scooter eine Spielerei, der Fahrspaß steht an erster Stelle. Doch dabei handelt es sich keinesfalls um ein elektrisches Spielzeug, sondern um ein Gefährt, das längst seinen Platz im Straßenverkehr hat und sich an dessen Regeln halten muss. Das ist allerdings nicht allen klar, wie die Unfallzahlen mit Personenschaden bezeugen.

E-Scooter Unfälle – das sind die Fakten

Bevor wir nun näher auf die Häufigkeit der E-Scooter Unfälle eingehen, haben wir hier ein paar Fakten rund um Elektroscooter:

  • 2021 verletzten sich ca. 2.800 E-Scooter Fahrer:innen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. 
  • Nur 2 Prozent der E-Fahrer:innen trugen einen Helm. 
  • Nur 2 Prozent der E-Scooter Nutzer:innen zeigen ordnungsgemäß an, dass sie abbiegen wollen. 
  • Ist kein Radweg vorhanden, entscheiden sich ganze 43 Prozent dafür, den Gehsteig als Fahrbahn zu nutzen. 
  • Ist ein Radweg vorhanden, sind es immer noch stolze 9 Prozent. 
  • Rund jeder 10. E-Scooter stellt eine Behinderung für andere Verkehrsteilnehmer dar.

Die Sache mit dem Alkohol

Wer kennt es nicht: Man ist unterwegs, hat ein bisschen zu tief ins Glas geschaut und will nun einfach nur noch ins Bett. Es gibt aber ein Problem: Der letzte Bus ist schon weg, die U-Bahn fährt auch nicht mehr und das Taxi lässt auf sich warten. Da wird der Leih-E-Scooter in der Nähe zur praktischen Option. Handy raus, App an und los geht’s. Schon nimmt das Schicksal seine Fahrt. Eine der häufigsten Ursachen für E-Scooter Unfälle ist laut der Polizei der Drogen- und Alkoholeinfluss. Das geht mit einer verminderten Kontrolle, zu großem Selbstbewusstsein und eingeschränkter Reaktionsfähigkeit einher. Ganze 18,1 Prozent aller E-Scooter Unfälle können auf Alkohol als Ursache zurückgeführt werden. Damit Du nicht in diese Statistik fällst, haben wir die 10 ultimativen Tipps für dich, die dir dabei helfen unbeschadet von A nach B zu kommen.

Die Sache mit der Fahrbahn

Seit 2019 sind ganz klare Regeln für Elektro-Tretroller festgelegt. Es gelten die gleichen Richtlinien wie für Fahrräder. Dazu zählt auch, dass das Fahren auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und auf Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung verboten ist. An ersteres halten sich 20 Prozent der Nutzenden nicht – da wird auch gerne mal auf den Gehsteig ausgewichen. Was für den eine den Fahrweg verkürzt, wird für andere – wortwörtlich – schnell zur Gefahr: Fußgänger:innen, besonders jene mit beeinträchtigtem Seh- oder Hörvermögen bzw. Motorik, können nicht rechtzeitig auf die schnellen E-Flitzer reagieren. Unfallgefahr? Groß.

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Die Sache mit dem Helm

Das Wetter ist gut, die Sonne scheint. Der ideale Tag, um mit dem E-Scooter in die Arbeit zu cruisen. Die Haapracht sitzt heute perfekt, keine Lust auf Helmfrisur. Kein Problem, der kurze Weg kann auch ohne Helm zurückgelegt werden. So denken leider viele, denn nur rund ein Drittel aller Fahrenden trägt für die E-Scooter Fahrt einen Helm. Recht wenig, wenn man sich überlegt, dass bereits jede:r dritte E-Scooter-Nutzende schon mal einen Sturz beobachtet (19 Prozent) oder selbst erlebt (16 Prozent) hat. Trotzdem scheinen diese Zahlen keineswegs abzuschrecken, denn rund 45 Prozent würden auf die Nutzung der E-Scooter verzichten, sollte eine Helmpflicht eingeführt werden.

Die Sache mit dem allein fahren

Keiner ist gerne allein, das gilt auch für E-Scooter-Fahrende. Immer häufiger sieht man nicht mehr nur eine Person, sondern gleich zwei oder drei auf einem E-Scooter. Das ist allerdings nicht erlaubt. Eine Fahrt im öffentlichen Verkehr darf nur allein angetreten werden. Fährt man zu zweit auf dem E-Fahrzeug, ist es schwerer, das Gefährt zu kontrollieren und umso schneller kommt es zu E-Scooter Unfällen.

Die Sache mit der Kontrolle

Die meisten E-Scooter Unfälle können auf Kontrollverlust zurückgeführt werden. Vergleicht man E-Scooter mit Fahrrädern, sieht man sofort, dass die elektrischen Tretroller über wesentlich kleinere Räder verfügen. So können kleine Steine oder eine etwas zu hohe Randstand schnell zum großen Hindernis werden. Auch die Lenkbewegungen sind eher kurz, was gerade bei hohen Geschwindigkeiten schneller zu Kontrollverlust führen kann. Oft werden die Risiken unterschätzt, doch in der Realität kann man ohne vorausschauendes Fahren nie sicher sein, ob man in überraschende Situation rechtzeitig ausweichen oder bremsen kann. Hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Die Sache mit der Versicherung

E-Scooter Unfälle passieren aktuell im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln noch recht selten. Durch die anhaltende Beliebtheit der E-Fahrzeuge ist jedoch auch hier die Tendenz steigend. Damit Du und Dein E-Scooter ausreichend geschützt sind, empfehlen wir Dir: Helm auf und fix versichern! Ob Fall-/Sturzschäden oder unsachgemäße Handhabung. Ob Elektronikschäden oder Lagerschäden. Ob Diebstahlschutz oder Feuchtigkeitsschäden, wir sind für Dich da. Sichere dich auch selbst gegen Schäden und damit verbundene mögliche Einkommensverluste ab. Mit unserer individuellen Versicherung cruised Du immer auf der sicheren Seite.

Bleib stabil auf zwei Rädern

Für optimales Cruisen mit Deinem E-Scooter solltest nicht nur Du abgesichert sein, sondern auch Dein E-Fahrzeug. Deshalb bieten wir Dir einen Schutz, der neben Wetterschäden auch alle notwendigen Reparaturen abdeckt. Egal ob gebraucht, neu oder refurbished, wir haben ein individuelles Angebot für Dich! 

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

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Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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