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E-Mobilität und Rechtsschutz: Darauf kommt es an

Coverbild zum Artikel E-Mobilität und Rechtssschutzvon Team Bergmann

Mit einer guten Rechtsschutzversicherung sind im Falle einer Klage vor Gericht mehr oder weniger alle anfallenden Kosten abgedeckt. Worauf Du vor allem in Sachen E-Mobilität und Rechtsschutz achten musst, erfährst Du in diesem Beitrag.

Du hast keine Ahnung, was Rechtsschutz eigentlich bedeutet, geschweige denn wofür Du eine Rechtsschutzversicherung brauchst? Dann bist Du hier genau richtig! Wir zeigen Dir auf, was Du zum Thema wissen musst, wie sich E-Mobilität und Rechtsschutz sinnvoll kombinieren lassen und wie Du Deine E-Fahrzeuge in Sachen Recht fix versichern kannst.

Was bedeutet Rechtsschutz?

Rechtsschutz bedeutet, dass Du Dein Recht vor unabhängigen Gerichten geltend machen darfst. Du kannst für Deine im Gesetz stehenden Rechte also eintreten. Der Rechtsschutz ist mit der Möglichkeit einer Rechtsschutzversicherung eng verbunden.

Mit einer Rechtsschutzversicherung sind, im Falle einer Klage vor Gericht, je nach Versicherung alle Kosten bei Rechtsstreitigkeiten im persönlichen Bereich (Anwalt, Gericht, Sachverständiger, Gerichtsvollzieher) gedeckt – durch alle Instanzen. Auch wenn Du einen Streit vor Gericht verlierst. Rechtsschutzversicherungen gelten als eigene Sparte und werden eigenständig abgeschlossen. Daher ist es möglich, eine allgemeine private Rechtsschutzversicherung abzuschließen, in der der Bereich KFZ enthalten ist. Eine weitere Möglichkeit ist, Dich in Sachen Rechtsschutz nur für das KFZ abzusichern.

Du fragst Dich, wann eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist und wie E-Mobilität und Rechtsschutz zusammenhängen? Dann lies am besten weiter!

    Ist eine Rechtsschutzversicherung notwendig?

    Diese Frage können wir mit einem klaren Jein beantworten. Du bist als Fahrzeughalter:in gesetzlich nicht verpflichtet, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, anders als bei der Haftpflichtversicherung für ein E-Auto.

    Allerdings ist es durchaus sinnvoll. Auch wenn die meisten von uns wohl eine Situation, in der eine Rechtsschutzversicherung hilfreich ist, nicht herbeisehnen, kann es doch uns alle treffen. Und solche Fälle treten meist unerwartet ein.

    Insbesondere im KFZ-Bereich, aber natürlich auch für alle weiteren E-Fahrzeuge, kann sich das Zusammenspiel aus E-Mobilität und Rechtsschutz bezahlt machen. Im Falle von Streitigkeiten bei Unfällen, beim (Ver-)Kauf eines Fahrzeugs, mit der Werkstatt oder einem Streit mit einem Hersteller/Importeur wegen eines mangelhaften oder defekten Akkus bist Du so fix versichert und bleibst nicht auf etwaigen gerichtlichen Kosten sitzen.

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      E-Mobilität und Rechtsschutz: Das E-Auto

      Dein E-Auto hat in Sachen E-Versicherung neben den Basics natürlich auch andere Bedürfnisse als ein Verbrenner, wie z.B. eine eigene Versicherung für deinen Akku. Im Bereich des Rechtsschutzes ist das natürlich nicht anders. Dennoch gibt es (noch) keine spezifische E-Auto-Rechtsschutzversicherung.

      Bezieht man E-Mobilität und Rechtsschutz auf das E-Auto, sind vor allem wichtig: Der Bereich Schadenersatz, Straf-Rechtsschutz sowie ein allgemeiner Vertragsrechtsschutz sollten unbedingt enthalten sein. Stell Dir vor, Du parkst mit deinem E-Auto in einer öffentlichen Garage und es kommt zu einem Brand. Nicht nur Dein E-Auto wird beschädigt, sondern auch weitere Fahrzeuge in der Garage und die Tiefgarage selbst weisen einen erheblichen Schaden auf. Auch wenn dieser Fall äußerst unwahrscheinlich ist, könntest Du Dich vor Gericht für verursachte Schäden verantworten müssen. Geh lieber auf Nummer sicher – wir zeigen Dir, worauf es ankommt:

        Was kostet eine E-Versicherung?

        Einen guten Rechtsschutz für den Verkehr bekommst Du bei uns schon ab ca. 4 Euro pro Monat. Das Paket bietet Dir Sicherheit in einigen Bereichen. Selbstverständlich kannst Du Deinen Rechtsschutz bis hin zum kompletten Privatrechtsschutz erweitern, mit welchem Du in allen Lebenslagen fix versichert bist.

        Wir beraten Dich gerne in allen E-Angelegenheiten!

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        Elektromobilität: Das Glossar

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        Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

        E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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        Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

        Kontakt

        Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

        Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

        Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

        Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

        Reichweite

        Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

        Ladeinfrastruktur

        Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

        AC-Laden

        AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

        DC-Laden

        DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

        Mikromobilität

        Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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        Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

        Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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        E-Auto

        Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

         

        Elektrofahrzeug

        Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

        Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

        Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

        Hybridfahrzeuge (HEV)

        Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

        Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

        Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

        Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

        Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

        Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

        Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

        Lithium-Ionen-Batterie

        Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

        Feststoffbatterie

        Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

        Regenerative Bremsen

        Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

        Wasserstoff

        In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

        Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

        Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

        E-Scooter

        Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

        Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

        • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
        • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

        IP-Schutzklasse

        Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

        E-Bike

        E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

        E-Bike / Elektrofahrrad

        Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

        Rekuperation

        Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

        Pedelec

        Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

        S-Pedelec

        Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

        Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

        Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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