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E-Mobilität ist teuer – stimmt das?

Coverbild zum Artikel E-Mobilität ist teuer – stimmt das? von Team Bergman

E-Auto, E-Moped, E-Scooter: E-Mobilität für alle ist ein Ziel, das viele als unerreichbar einordnen. Doch E-Mobilität ist lange nicht so teuer, wie es scheint. Im Gegenteil: Es zahlt sich gleich doppelt aus. Hier sind die Fakten:

PKW: Strom ist billiger und niemand merkt’s

Der Problematik der fehlenden Vergleichbarkeit von Kraftstoffpreise hat sich unser Nachbarland Deutschland im Jahr 2021 angenommen: Dort kommen an Tankstellen Plakate und digitale Anzeigen für den Energiekostenvergleich zum Einsatz. Die Folge? Mehr Personen wissen über die geringeren Kosten für das Laden von E-Autos gegenüber Benzinern und Dieselfahrzeugen Bescheid. Aus einer Befragung ging außerdem hervor, dass 55 % diese zusätzlichen Informationen in die Wahl ihres nächsten Fahrzeuges miteinbeziehen werden.

Hierzulande ist dieses Vorgehen leider noch nicht gang und gäbe. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, weiterhin über die Kostenersparnisse durch E-Mobilität aufzuklären. Das tut nicht nur der Umwelt, sondern auch der Geldbörse gut.

Die Berechnung des Energiekostenvergleichs

Verglichen werden die drei meistverkauften Automodelle Deutschlands. Anhand der WLTP-Verbräuche auf 100 Kilometer multipliziert mit dem durchschnittlichen Kraftstoffpreis des letzten Quartals berechnet sich der Energiekostenvergleich. Ziel ist es, die Preise der unterschiedlichen Energieträger vergleichbarer zu machen.

Zuhause ist es (noch) am günstigsten

Wir erzählen hier keine Märchen, deshalb muss festgehalten werden: Das Laden von E-Fahrzeugen ist in den eigenen vier Wänden immer noch am günstigsten. Bei E-Autos wird es hingegen beim Schnellladen unterwegs teurer. Dennoch sind die Kosten für eine Fahrt von 100 km mit dem Elektroauto im Vergleich zu Kraftstoffmotoren preislich unschlagbar:

Übersicht der Energiekosten im Vergleich | Team Bergmann

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie | Deutschland

Perfekt für die Stadt: Das E-Moped

Mit Ladekosten von knapp 1 € pro 100 Kilometer bei emissions- und fast geräuschlosem Fahrspaß gibt es eigentlich nichts, was noch gegen den Kauf eines E-Mopeds sprechen würde. Doch wir legen noch ein paar Punkte drauf: Das E-Moped muss nicht TÜV geprüft werden und versichertes Fahren gibt es schon ab ca. 40 € im Jahr (Teilkasko). 

Wenn du gerade über ein E-Moped nachdenkst, solltest du eine E-Versicherung nicht außer Acht lassen. Mit unserem Versicherungsrechner kannst du den genauen Preis für deine E-Versicherung schnell und unkompliziert berechnen.

 Hallo Förderung!

Man kann es nicht oft genug sagen: Elektromobilität wird gefördert. Das Angebot umfasst nicht nur E-Fahrzeuge, sondern auch Wallboxen, Standsäulen sowie Umbauten und wird hierzulande stets ausgebaut. Wir haben eine Übersicht für dich:

  • E-Förderung für Privatpersonen

Gefördert werden E-Autos, E-Motorräder, E-Mopeds, E-Scooter und E-Fahrräder (Achtung, keine E-Bikes, sondern Lastenräder). Für private Wallboxen gibt es bis zu 600 €, Ladestationen in Mehrparteienhäusern werden mit bis zu 1800 € gefördert.

Erkundige dich auch auf den offiziellen Webseiten deines Bundeslandes bzw. deiner Gemeinde. Oft gibt es mehrere Stellen, die deinen Schritt in eine emissionslose Zukunft fördern!

  • E-Förderung für Unternehmen

E-Flotten sind State of the Art. 80 % der E-Autos in Österreich sind derzeit auf Firmen, Gebietskörperschaften und juristische Personen gemeldet. Pro E-Auto können Betriebe eine Förderung von bis zu 2000 € erhalten. Handelt es sich um ein Hybrid-Auto sind es bis zu 1000 € pro Fahrzeug. Auch unternehmerische Ladeinfastruktur kann für eine Förderung registriert werden.

So funktioniert E-Mobilität in der Praxis

Emissionsfreie Fortbewegung bei gleichbleibender Freude am Fahren: Wir räumen mit den vermeintlichen Hürden der E-Mobilität im Alltag auf. Dazu findest du in unserer Übersicht alle Fragen, die sich frischgebackene E-Lenker:innen (und jene, die es noch werden wollen) stellen.

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