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E-Mobilität 2022: Zahlen & Fakten

Coverbild zum Artikel E-Mobilität 2022: Zahlen & Fakten von Team Bergmann

Das Jahr 2022 steckte voller Elektro-Neuheiten. Bekannte Unternehmen wie Tesla und VW brachten neben Neulingen die E-Mobilität 2022 noch weiter voran. Welche Modelle besonders beliebt waren, wie grün Europa in diesem Jahr abschnitt und weitere spannende Fakten und Zahlen haben wir in unserem Überblick zusammengefasst.

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Es war ein Jahr voller E-reignisse! Viele neue E-Modelle schafften es auf Österreichs Straßen. Bereits im Jahr 2021 konnte sich die E-Mobilität beweisen. Welche beeindruckenden Zahlen und Fakten die E-Mobilität 2022 vorzuweisen hat, liest Du in unserer Conclusio des Jahres:

E-Mobilität 2022: E-Autos sind im Trend

Auch das Jahr 2022 brachte viel Entwicklung im Bereich der E-Mobilität – und diese machte sich bezahlt: E-Autos sind im Trend. Bis Ende November wurden in Österreich 30.194 E-Autos neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr – 2021 waren es 29.955 E-Neuzulassungen – waren es knapp 15 Prozent  mehr E-Flitzer, die ihren Weg auf Österreichs Straßen gefunden haben. 

Insgesamt waren heuer 139.351 E-Autos in Österreich unterwegs (*Stand: 09/2022) Dazu zählen E-Neuwagen, E-Gebrauchtautos und geleaste E-Modelle. Diese Zahl lässt sich durch die umweltfreundlichere Zukunftsorientierung in Österreich erklären – und diese wird gefördert.

Elektromobilität in Österreich wurde vom Klimaschutzministerium für 2022 mit einer stolzen Summe von 167,2 Millionen Euro gefördert. Worauf Du bei den Förderungen für E-Autos achten musst, haben wir in einem Artikel bereits erklärt. Welche Fördersummen nächstes Jahr kommen werden, liest  du dann natürlich aktuell auf unserem Blog.

Grünes Europa

Nicht nur in Österreich wird Nachhaltigkeit mittlerweile groß geschrieben. Schaut man über die Landesgrenzen hinaus, hat sich im Jahr 2022 vieles in Europa getan!

Auf Platz 1 liegt das wunderschöne Norwegen. Mit einem Anteil von fast 100 Prozent produziert es mit Abstand die meiste erneuerbare Energie und ist somit absolutes Vorzeigebeispiel. Neben der Schweiz, Schweden und weiteren EU-Ländern zählt auch Österreich zu den „grünen” Teilen Europas! Fast 80 Prozent der Energie wird aus erneuerbaren Quellen produziert – allen voran die Wasserkraft. Diese produzierte 2022 unter anderem den Strom für Dein E-Auto! Wer weiß, vielleicht holt sich Österreich im kommenden Jahr den ersten Platz – gesunder Optimismus darf sein 😉

Neuheiten der E-Mobilität

Die vielen Neuzulassungen und Käufe von E-Autos lassen sich durch die zahlreichen neuen E-Modelle erklären. Im Jahr 2022 haben sich unter anderem diese E-Mobilität Hersteller:innen wieder einiges einfallen lassen:

Das populäre Unternehmen Tesla hat bereits viel zur Entwicklung der E-Mobilität beigetragen. Auch 2022 bereicherte es mit dem Model 3 und Model S den E-Mobility-Markt mit Innovation und Fortschritt. VW startete 2022 im Mai mit einem neuen Modell: dem VW ID.5. Gegen Ende des Jahres wurden die Entwickler:innen von VW wohl nostalgisch: Der neue VW ID. Buzz verbindet seit November Vintage-Design mit nachhaltigem E-Motor. Diese Innovation überzeugte in Deutschland und der E-VW wurde zum Auto des Jahres gewählt.

BMW machte mit dem BMW i7 und dem BMW iX1 auch keinen Halt vor Neuheiten. Ebenfalls konterte Hyundai mit Ioniq 6 auf dem E-Auto-Markt. Große Konkurrenz war dieses Jahr auch Genesis mit den Modellen Genesis Electrified GV70 und GV80. Mercedes versuchte sich neu mit dem Mercedes EQE und dem EQS SUV. Polestar bereicherte die E-Auto-Branche mit dem neuen Polestar 3 um eine weitere SUV Sensation. Rimac Automobili startete mit dem Nevera voll durch. Mit einem Knaller endete das Unternehmen Lightyear das Jahr 2022: der neue Lightyear 0 ist erhältlich und eine würdige Konkurrenz – Wir sind gespannt, was nächstes Jahr kommt!

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Tesla, VW oder Polestar

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E-Mobility 2022: Die Populärsten

Das Jahr 2022 brachte in Sachen E-Mobilität viele Neuheiten hervor. Doch welche waren unter den beliebtesten Modellen und Unternehmen? Wir haben die Antwort:

Die Gewinner in der Rubrik der meistverkauften E-Autos in Österreich sind: Tesla Model Y, Cupra Born und der VW ID.4. Zwar nicht unter den Top 3, jedoch auch sehr beliebt waren der Skoda Enyaq und der Ford Mustang Mach-E

Auch in Deutschland konnte Tesla die Kund:innen überzeugen. Auf Platz 3 findet sich allerdings eine E-Überraschung:

Neben dem Tesla Model Y und dem Model 3 konnte sich der Fiat 500e in Deutschland behaupten! Bis August war der kleine Italiener sogar das beliebteste Modell in unserem Nachbarland.

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Nun neigt sich das Jahr 2022 dem Ende zu. Viele neue E-Modelle konnten sich auf dem Markt behaupten und haben die Elektromobilität weiter vorangetrieben. Doch wir sind sicher, dass auch im nächsten Jahr die Entwickler der E-Mobilität keine Pause einlegen werden! Welche Modelle nächstes Jahr auf den Markt kommen und wo die Trends 2023 liegen werden, erfährst Du natürlich als erstes bei uns. 

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Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

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Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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