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E-Bike oder Pedelec: Das sind die Unterschiede

Coverbild zum Artikel E-Bike oder Pedelec: Das sind die Unterschiede von Team Bergmann
Die Begriffe Elektrofahrrad bzw. E-Bike und Pedelec werden oft synonym verwendet. Hinter ihnen verstecken sich jedoch E-Fahrzeuge mit unterschiedlichen Fahrmodi und individuellen technischen Charakteristika.

Am Anfang war das Pedelec

Der Begriff Pedelec steht für Pedal Electric Cycle oder Pedal-Elektrofahrrad – also ein Fahrrad, das Fahrer:innen durch einen Elektromotor unterstützt. Die Entwicklung des E-Fahrzeugs geht auf die 1990er zurück. Die erste Serienproduktion startete 1995 auf Basis des Prototypen von Michael Kutter. Durch seine Idee der Kombination von Elektro- und Muskelkraft galt der Schweizer bereits damals als E-Bike Pionier. 

Die innovative Art des Radfahrens setzte sich jedoch erst einige Jahre später – Mitte der 2000er – durch. Das Aufkommen der Lithium-Batterien, die bedeutend leistungsfähiger waren als ihre Vorgängermodelle, brachte viele neue Typen von Elektrofahrrädern auf den Markt. Damit legte das Pedelec den Grundstein für die weitere Entwicklung der E-Bikes, wie wir sie heute kennen.

 

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Pedelec oder E-Bike?

Obwohl das Pedelec in der Entstehung des E-Bikes eine bedeutende Rolle spielte, hat sich der Begriff im alltäglichen Sprachgebrauch nicht durchgesetzt. Viele sagen E-Bike, meinen aber streng genommen ein Pedelec. Sowohl E-Bikes, als auch Pedelecs bieten auf Knopfdruck elektrischen Antrieb aus dem integrierten E-Akku. Der größte Unterschied liegt allerdings in der Tretunterstützung: Während Pedelecs die eigene Muskelkraft nur unterstützen, fahren E-Bikes gänzlich auf Basis des Elektromotors. Ein Fahren wie mit einem klassischen Drahtesel ist also lediglich mit einem Pedelec möglich.

Pedelec

Für lange Strecken oder große Steigungen bietet das Pedelec Unterstützung durch den integrierten E-Motor, während man kurze, flache Strecken durch das Ausschalten der Motorunterstützung wie mit einem „normalen” Fahrrad zurücklegen kann.

  • Bis 25 km/h: Der Motor des Pedelecs erreicht eine Leistung von 250 Watt und maximal 25 km/h, weshalb das Elektrofahrrad auch als Pedelec 25 bezeichnet wird. Pedal-Elektrofahrräder dieser Klasse dürfen ohne Altersbeschränkung gefahren werden, empfohlen wird jedoch ein Mindestalter von 14 Jahren.

  • Bis 45 km/h: Mehr Tretunterstützung ist gleich mehr Auflagen. Die Motorleistung des S-Pedelecs liegt bei rund 4000 Watt. Um mit einem schnellen Pedelec zu cruisen braucht es eine Lenkberechtigung der Klasse AM. In Österreich ist das der Mopedführerschein. Außerdem gilt die Helmpflicht. Fahren auf dem Fahrradweg ist tabu.

E-Bike

E-Bikes fahren ganz ohne Muskelkraft – auf Knopfdruck erhält man die notwendige Energie aus dem E-Akku. Diesen kann man an der Haushaltssteckdose innerhalb von wenigen Stunden laden. Manche Modelle laden auch bei Bremsvorgängen oder Talfahrten auf, was als Rekuperation bezeichnet wird.

  • Bis 25 km/h: Diese E-Bikes gelten rein rechtlich als Mopeds bzw. Mofas und benötigen ein Versicherungskennzeichen. E-Bikes sind für den Straßengebrauch gedacht, dürfen außerhalb des Ortsgebiets aber auch auf Radwegen genutzt werden.

     

  • Bis 45 km/h: E-Bikes mit dieser Fahrgeschwindigkeit werden, wie Pedelecs dieser Klasse, als Kleinkraftrad eingeordnet – die Fahrerlaubnis gibt es also auch hier nur mit gültiger Lenkberechtigung der Klasse AM. Cruisen darf man mit diesen Elektrofahrrädern auch außerorts nur auf der Straße.

Elektrisch gute Fahrt

Ob E-Bike oder Pedelec: Vor dem Fahrtantritt gibt es einige Punkte zu beachten. Welche Pflege dein Elektrofahrrad braucht, wie du den E-Akku am besten lagerst und Tipps für den Frühjahrsputz haben wir hier für dich gesammelt.

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