Seite wählen

Die 5 häufigsten Fragen: E-Auto Reichweite im Winter

Coverbild zum Artikel 15-Minuten-Stadt: Gehört Wien dazu?
Erfahre in der aktuellen Ausgabe unseres Ladestation Talks, wie Schnee und Kälte die Reichweite deines E-Autos beeinflussen – und was du für eine maximale E-Auto Reichweite im Winter tun kannst. 

Mit dem wachsenden Interesse an Elektroautos tauchen auch spezifische Fragen zu deren Leistungsfähigkeit unter verschiedenen Bedingungen auf. Ein besonders relevantes Thema – vor allem in den Wintermonaten – ist der Einfluss von Schnee und kalten Temperaturen auf die E-Auto Reichweite im Winter. In diesem Blogbeitrag gehen wir auf fünf häufig gestellte Fragen ein, um Licht ins Dunkle dieser winterlichen Herausforderungen zu bringen. Beim Kauf eines E-Autos, egal ob neu oder gebraucht, ist die Reichweite ein Schlüsselfaktor. Aber Achtung: Herstellerangaben zur Reichweite spiegeln nicht immer die Realität wider. Verschiedene Testverfahren führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hier klären wir auf, warum das so ist und was du wirklich beachten solltest.

1. Wie beeinflussen kalte Temperaturen die E-Auto Reichweite im Winter?

Kalte Temperaturen können die Reichweite deines E-Autos signifikant reduzieren. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Batterie bei niedrigen Temperaturen weniger effizient arbeitet. Zudem wird zusätzliche Energie für die Beheizung des Innenraums und der Batterie selbst benötigt. Studien zeigen, dass bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Reichweite um bis zu 20 bis 40 Prozent sinken kann.

2. Gibt es Unterschiede in der Reichweitenreduktion bei verschiedenen E-Auto-Modellen?

Ja, die Auswirkungen kalter Temperaturen auf die Reichweite können je nach Modell variieren. Autos mit einer größeren Batteriekapazität und fortschrittlicheren Batteriemanagementsystemen erfahren meist weniger Reichweitenverlust und sind besser für kalte Bedingungen gerüstet als ältere. Der ÖAMTC hat in Norwegen E-Autos auf Reichweite und Ladezeit getestet. Bei Temperaturen zwischen 0°C und -19°C wurden vom Tesla Model S bis zum Mercedes EQE 300 insgesamt 29 Fahrzeuge unter eisigen Bedingungen unter die Lupe genommen. Die tatsächliche Reichweite samt prozentualer Abweichung kannst du hier ansehen

3. Können Schneefall und winterliche Straßenverhältnisse die E-Auto Reichweite im Winter weiter verringern?

Schnee und winterliche Straßenbedingungen können die E-Auto Reichweite im Winter zusätzlich beeinträchtigen. Schnee und Eis erhöhen den Rollwiderstand und erfordern mehr Energie für den Antrieb. Außerdem kann das Fahren mit ständigen Geschwindigkeitsänderungen – die oft in winterlichen Bedingungen notwendig sind – den Energieverbrauch erhöhen.

Maximale Reichweite, maximaler Versicherungsschutz

Im Winter ist der Akku deines E-Autos besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Wir sorgen dafür, dass er in jeder Wetter- und Lebenslage fix versichert ist.

Jetzt kontaktieren

4. Was kann man tun, um die E-Auto Reichweite im Winter zu maximieren?

Es gibt mehrere Maßnahmen, um die Reichweite im Winter zu optimieren:

  • Vorklimatisierung: Heize dein E-Auto auf, während es noch am Ladegerät angeschlossen ist.
  • Reifendruck: Stelle sicher, dass die Reifen den richtigen Druck haben, da niedriger Reifendruck zu erhöhtem Rollwiderstand führt.
  • Effiziente Fahrweise: Vermeide schnelles Beschleunigen und abruptes Bremsen. Eine gleichmäßige Fahrweise ist energieeffizienter.
  • Eco-Modus: Viele E-Autos bieten spezielle Fahrmodi, die auf Energieeffizienz ausgerichtet sind.

5. Wie wirkt sich das regelmäßige Laden bei kalten Temperaturen auf die Batterielebensdauer aus?

Regelmäßiges Laden bei kalten Temperaturen kann die Batterielebensdauer beeinträchtigen, doch viele moderne E-Autos sind mit Batteriemanagementsystemen ausgestattet, die die Batterie vor extremen Temperaturen schützen. Es ist jedoch ratsam, extreme Ladezustände (vollständig entladen oder vollständig geladen) zu vermeiden und das Fahrzeug wenn möglich an Orten mit milder Temperatur zu parken.

E-Auto Reichweite im Winter: Unser Fazit

Elektroautos sind eine zukunftsfähige Technologie, die auch in kalten und schneereichen Bedingungen zuverlässig funktioniert. Mit den richtigen Praktiken und einem Bewusstsein für die besonderen Herausforderungen des Winters kannst du die Effizienz und Leistung deines E-Autos maximieren. Die Technologie entwickelt sich ständig weiter und die neuesten Modelle sind zunehmend besser an unterschiedliche Wetterbedingungen angepasst.

Elektromobilität: Das Glossar

Elektromobilität: Das Glossar

Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

Gesundheitsvorsorge und private Krankenversicherung

Gesundheitsvorsorge und private Krankenversicherung

Deine Gesundheit liegt dir am Herzen – doch ist sie auch optimal abgesichert? Wir haben für dich zusammengefasst, worauf es bei einer privaten Krankenversicherung wirklich ankommt und wie du deine Gesundheitsvorsorge aufs nächste Level hebst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

Team Bergmann Icon

Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

Versicherung ist dir ein Begriff?

Sorge jetzt für deine Zukunft vor und finde das optimale Versicherungspaket für deine individuellen Anforderungen. Wir unterstützen dich gerne dabei und legen deinen Bedarf in einem kostenlosen Erstgespräch fest. Gerne checken wir auch bestehende Versicherungspakete und helfen dir, Kosten zu sparen. Vereinbare jetzt dein Erstgespräch!