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E-Auto Förderungen 2023

Coverbild zum Artikel E-Auto Förderungen 2023 von Team Bergmann

Du hast vor, Dir 2023 ein E-Auto zu kaufen? Dann haben wir gute Neuigkeiten für Dich! Auch in diesem Jahr kann wieder eine E-Auto Förderung in Österreich beantragt werden. Neben E-Autos sind auch einspurige E-Fahrzeuge Teil des Fördertopfs. Weiterlesen lohnt sich also!

Neues Jahr, neues Glück: Die E-Auto Förderung wird 2023 vom Klimaschutzministerium mit insgesamt 95 Millionen Euro begünstigt. 2022 gekaufte E-Autos bekommen eine zweite Chance und können auch in diesem Jahr zur Förderung eingereicht werden. Einiges hat sich 2023 für die E-Mobilitätsförderung von Betrieben geändert. Mehr dazu weiter unten im Artikel. Wir haben das Wichtigste zusammengefasst:

E-Auto Förderung 2023: Eine zweite Chance

Die guten Neuigkeiten zuerst: Wer im Vorjahr ein E-Auto gekauft hat, aber aus zeitlichen Gründen oder aufgrund des ausgeschöpften Fördertopfes keine Förderung erhalten hat, kann sich glücklich schätzen. Du kannst 2022 gekaufte E-Autos auch im Jahr 2023 zur Förderung einreichen!

Insgesamt werden im Rahmen der E-Mobilitätsförderung 95 Millionen Euro vom Klimaschutzministerium zur Verfügung gestellt.

2023 kannst Du für Dein privates E-Auto eine Förderung von bis zu 5.000 Euro erwarten, sofern der Bruttolistenpreis im Basismodell ohne Sonderausstattung 60.000 Euro nicht übersteigt. Gefördert werden aber nicht nur E-Autos, sondern auch die private Ladeinfrastruktur wird finanziell vom Ministerium unterstützt. Dafür kannst Du bis zu 600 Euro erhalten.

Kommunikationsfähige Wallboxen mit Lastmanagement werden mit bis zu 1.800 Euro gefördert. Dies gilt nur für Mehrparteienhäuser, die Ladestationen als gemeinschaftliche Anlage installiert haben.

Förderungen für Plug-in-Hybride 2023

Plug-in-Hybride werden 2023, wie auch schon im Vorjahr, ebenfalls gefördert. – allerdings gab es Änderungen in Bezug auf die Voraussetzungen:

Die rein elektrische Reichweite Deines Plug-in-Hybrids muss nun 60 Kilometer nach WLTPWorldwide harmonized Light vehicles Test Procedure – betragen. Das sind 10 Kilometer mehr erforderliche Reichweite als im letzten Jahr. Wenn Dein Fahrzeug das erfüllt, kannst Du bis zu 2.500 Euro E-Auto Förderung erwarten.

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E-Auto Förderung 2023: Eine Betriebssache

In diesem Jahr gibt es einige neue Regelungen für die Förderung von E-Mobilität bei Betrieben. Diese beziehen sich auf:

  • Welche Einrichtungen um eine Förderung ansuchen können
  • Fördersummen für Ladeinfrastrukturen in Betrieben
  • Abgaben für Kostenersatz bei Ladungen im Betrieb

Eine E-Auto Förderung kann 2023 nur noch für soziale Einrichtungen, E-Carsharing, E-Taxis und Fahrschulen eingereicht werden. Jedoch gilt auch für Betriebe, dass im Vorjahr gekaufte E-Autos heuer noch eine zweite Chance auf eine Förderung bekommen. Weiterhin gelten für Betriebe steuerliche Begünstigungen – wie die Sachbezugsbefreiung. Auch die Normverbrauchsabgabe sowie die motorbezogene Versicherungssteuer entfällt.

2023 werden auch betriebliche Ladeinfrastrukturen mit bis zu 30.000 Euro gefördert. Zur Entlastung der Betriebe hat das Klimaschutzministerium zusätzlich 100 Millionen Euro für emissionsarme Nutzfahrzeuge und die dazugehörige Infrastruktur geplant.

Wenn Arbeitnehmer:innen ihr E-Auto beim Betrieb aufladen und einen Kostenersatz erhalten, dann soll dieser 2023 lohnsteuer- und abgabenfrei sein. Zusätzlich können Arbeitgeber:innen ihren Arbeitnehmer:innen auch zu Hause finanziell mit Förderungen unter die Arme greifen: So können Kosten von Ladestationen bei Arbeitnehmer:innen daheim von den Arbeitgeber:innen übernommen werden – bis zu 2.000 Euro lohnsteuer- und abgabenfrei!

Förderung von einspuriger E-Mobilität

Zu guter Letzt findet sich auch für die einspurige E-Mobilität ein Platz im Fördertopf 2023: E-Mopeds und E-Motorräder werden, je nach Fahrzeugklasse und Motorleistung, mit bis zu 1.900 Euro gefördert.

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Elektromobilität: Das Glossar

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Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

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Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

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Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

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Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

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E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

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