Seite wählen

E-Auto Fakten: 5 Irrtümer über Elektroautos

Coverbild zum Artikel E-Auto Fakten: 5 Irrtümer über Elektroautos von Team Bergmann

Irrtümer über Elektroautos gibt es wie Ladestationen in Europa – viele. Angefangen beim Abbau der Rohstoffe für E-Akkus, über die Kosten bis hin zur C02-Bilanz. Wir räumen mit den fünf größten Irrtümern rund um Elektroautos auf.

Irrtum #1: E-Auto Kosten

Eine drastische Teuerung, steigende Rohstoffpreise und hohe Kosten für Strom. Die Nachrichten der letzten Wochen könnten nicht negativer sein. Ist jetzt der Zeitpunkt, um auf vermeintlich teure E-Autos umzusteigen? Die klare Antwort: JA.

Als mittel- bis langfristige Investition sollte ein KFZ auch finanziell die nachhaltigste Option sein. E-Auto Preise sind in den letzten Jahren stetig gesunken, was den Elektroautos im Rennen gegen Verbrenner gute Startplätze verschafft. Zusätzlich dazu gibt es zahlreiche Umweltprämien und Förderangebote, welche die E-Autos im Kosten-Nutzen-Vergleich mit Benzinern und Dieselfahrzeugen endgültig in die Pole Position bringen.

Der erste der 5 Irrtümer über Elektroautos ist damit aufgeklärt. Noch deutlicher wird das Ganze anhand eines Rechenbeispiels:

„Für E-Autos muss man tief in die Tasche greifen.“

Eines muss festgehalten werden: Als Elektroautos noch nicht so häufig auf den hiesigen Straßen anzutreffen waren, kosteten sie deutlich mehr als vergleichbare Verbrenner. Das hat sich jedoch stark gewandelt. Beispielhaft sehen wir uns das bei VW an:

Der VW ID.3 ist derzeit eines der beliebtesten E-Autos in Österreich – und kann bzgl. der Kosten mit Benzinern und Dieselfahrzeugen der Marke in jedem Fall mithalten. Abzüglich der Förderungen, die der Bund jährlich im Rahmen der E-Mobilitätsoffensive zur Verfügung stellt, ist der ID.3 günstiger als vergleichbare Verbrennermodelle wie der Benziner Golf Life TDI (25.790 Euro) oder der Diesel Golf Life TDI (29.040 Euro). Hier findest du eine Übersicht über die konkreten Fördersummen für E-Fahrzeuge.

„Das kostet mich nur viel und bringt mir wenig.“

Falsch. Fahrer:innen von Kompaktwagen wie dem VW ID.3 sparen während der Nutzung, denn das Laden eines E-Autos ist weitaus günstiger als die Betankung mit Diesel oder Benzin – auch in Zeiten steigender Strompreise. Apropos Strompreise: Hier findest du Tipps, wie du mit deinem E-Fahrzeug Stromkosten sparen kannst.

Zusätzlich profitieren E-Auto-Fahrer:innen vom Wegfall der Kfz-Steuer und der Einstufung in eine bessere Versicherungsklasse. Übrigens: Auch die Förderungen, die jedes Jahr neu vergeben werden, kommen Menschen mit unterschiedlichen Einkommen zugute. Besonders Haushalte mit mittlerem Einkommen – die zurzeit vielleicht mehr aufs Budget achten müssen – profitieren von den Zuschüssen. Sollte man es sich doch mal anders überlegen oder auf ein neues E-Auto umsteigen wollen: Der Verkaufswert am Gebrauchtwagenmarkt ist stabil. Finanzielle Vorteile beim Kauf und Verkauf eines Elektroautos gibt es demnach viele.

Bild zum Artikel E Auto Fakten 5 Irrtümer über Elektroautos von Team Bergmann

Irrtum #2: Ladestationen für E-Autos

Ob Ladenetz, Schnellladestationen oder die Verbreitung von Wallboxen. Rund um das Thema Laden von E-Autos gibt es einige Mythen, mit denen die E-Mobilitätsbranche zu kämpfen hat.

„Es gibt zu wenig Ladestationen.“

…einer der Sätze, die man trotz konstantem Ausbau der E-Mobilität konstant von Skeptikern hört. Viele glauben, dass die Ladeinfrastruktur zu wenig ausgebaut ist, um dem Bedarf des wachsenden Marktes zu entsprechen. Doch insbesondere Österreich ist mit 13.800 Ladepunkten Spitzenreiter beim Ausbau der Ladeinfrastruktur.

„Wir brauchen überall Schnellladesäulen, damit E-Mobilität in der Praxis funktioniert.“

Kritiker der E-Mobilität gehen oft davon aus, das Schnellladen des E-Autos müsse an jedem öffentlichen Ort möglich sein. Keine Frage – Schnellladen ist vor allem für lange Strecken angenehm. Doch damit sich Elektromobilität langfristig durchsetzt, sind Schnellladestationen nicht zwingend an allen öffentlichen Orten notwendig. In der Praxis befindet sich die nächste Ladestation nämlich meist direkt vor der Haustüre: 9 von 10 E-Auto-Fahrer:innen laden ihr Fahrzeug entweder zuhause oder am Arbeitsplatz.

Verbesserungsbedarf besteht in erster Linie also in Privat- und Mehrfamilienhäusern, denn dort leben mehr als 40 Prozent der EU-Bürger:innen. Der Rechtsanspruch für Lademöglichkeiten aller Art – das sogenannte right to plug – ist seit 2021 in Kraft und fördert insbesondere die Nachrüstung von Ladepunkten wie Wallboxen im Bestandswohnbau.

Bild zum Artikel E Auto Fakten 5 Irrtümer über Elektroautos von Team Bergmann

Irrtum #3: E-Auto Versicherungen

Auf Platz 3 der Irrtümer über Elektroautos geht’s um versicherte Risiken. Vollkasko und Teilkaskoversicherungen gibt es natürlich auch für Elektroautos. Da sich E-Fahrzeuge in ihrer Bauweise aber deutlich von Verbrennern unterscheiden, gibt es im E-Auto Teile, die besondere Absicherung brauchen. Diese sind mit klassischen Versicherungsprodukten oft nicht abgedeckt.

„Eine spezielle Versicherung für Elektroautos ist unnötig. Auto ist Auto – ob elektrisch oder nicht.”

Eine E-Auto Versicherung zahlt sich aus. Displays, intelligente Außenspiegel und Akkus sind nur drei Teile eines Elektroautos die für eine E-Versicherung sprechen. Am Beispiel des E-Akkus wird die Notwendigkeit für eine E-Auto Versicherung deutlich:

Der E-Akku macht ein Drittel des Fahrzeugwertes eines E-Autos aus. Beschädigungen des E-Akkus treten insbesondere durch Kurzschlüsse oder Fehlbedienungen beim Laden auf – weshalb es auch hier maßgeschneiderte Optionen zur Absicherung gibt. Es gilt: Wenn die Versicherungsleistung deines E-Akkus nicht in deiner Voll- oder Teilkaskoversicherung abgedeckt ist, melde dich bei uns. Fix versichert sein sieht nämlich anders aus – wir beraten dich gerne.

Bild zum Artikel E Auto Fakten 5 Irrtümer über Elektroautos von Team Bergmann

Irrtum #4: Die Sicherheit von E-Autos

Die Brandgefahr von E-Autos wird in der Bevölkerung sehr hoch eingestuft. Rund 35 Prozent der Befragten in Österreich sehen die größte Gefahr eines Brandes bei Elektroautos.

„E-Autos brennen häufiger, als Benziner und Dieselfahrzeuge.”

Eine amerikanische Studie hat diesen Irrtum über E-Autos bereits 2021 widerlegt: Im Vergleich zu Verbrennern und Hybridfahrzeugen brannten E-Fahrzeuge deutlich seltener. Wir haben diesem brandheißen Mythos einen eigenen Artikel gewidmet. Hier geht’s lang: E-Autos und Brandgefahr: Mythos oder Wahrheit?

Bild zum Artikel E Auto Fakten 5 Irrtümer über Elektroautos von Team Bergmann

Irrtum #5: Die CO2-Bilanz vom E-Auto

Eines der am weitesten verbreiteten Irrtümer über Elektroautos auf Social Media ist: E-Autos sind umweltschädlicher als Verbrennermodelle. Dieses Vorurteil taucht oft in Verbindung mit der vermeintlich niedrigen Lebensdauer von E-Akkus und der damit verbundenen Frage um die richtige Entsorgung. Bevor wir uns diese E-Auto Fakten genauer ansehen, erfährst du hier, wie du nachhaltiger mit deinen E-Akkus umgehst.

„E-Autos sind umweltschädlich.”

Hier genügt ein kurzer Blick auf die CO2-Bilanz: Selbst mit durchschnittlichem EU-Strommix sind Elektroautos weit umwelt- und klimaschonender als Diesel- und Benzinfahrzeuge. Auch die Emissionen aus der Batteriezellfertigung wurden nach unten korrigiert: Kritiker der E-Mobilität zitieren hier häufig die „Schweden-Studie” des Umweltinstituts IVL. Nach der Korrektur der Studienergebnisse war der CO2-Ausstoß der Batterieproduktion doch nur halb so groß wie zunächst angenommen.

Mehr fürs Klima rausholen ist natürlich immer das Ziel. Daher ist es am umweltfreundlichsten, auf Strom aus regenerativen Energien zu setzen. Das gilt nicht nur fürs Laden, sondern beginnt bereits bei der Produktion der Fahrzeuge. Nachhaltiger, transparenter Rohstoffabbau und Fertigung der Batteriezellen mit Grünstrom sind Schritte in die richtige Richtung.

„Es gibt nicht genug Rohstoffe für die Zukunft.”

Elektroautos beziehen ihren Strom aus Hochvoltbatterien, die eine extrem hohe Energiedichte auf engen Raum bringen. Das sind meist Lithium-Ionen-Batterien für deren Herstellung Kobalt und Lithium benötigt wird. Elektroautos, E-Bikes, Smartphones, Laptops – überall werden diese Rohstoffe verbaut. Daher steigt die Nachfrage danach stetig an – bis 2025 bis zu 33 Prozent mehr als derzeit. Viele stellen sich die Frage: Reicht das für die Zukunft überhaupt?

Expert:innen gehen davon aus, dass die weltweiten Rohstoffreserven nach derzeitigem Stand noch 150 Jahre bestehen werden. Bis dahin wird auch die Akkutechnologie eine starke Weiterentwicklung erfahren. Schon jetzt steigt die Energiedichte der Lithium-Ionen-Akkus stetig an und neue Batteriezellen werden erforscht. Mehr zu den verschiedenen Formen der Batteriezellen, liest Du in unserem Artikel Die Bestandteile des Elektroautos: Der Akku.

„E-Akkus sind nicht nachhaltig.”

Der letzte unserer Irrtümer über Elektroautos dreht sich um die Nachhaltigkeit von E-Akkus. Eine zentrale Säule der nachhaltigen Rohstoffnutzung ist das Recycling alter E-Akkus. So können wertvolle Materialien wiederverwertet werden – zum Beispiel in Stromspeicheranlagen für Eigenheime, die Stromausfälle überbrücken können. Damit der Abbau der seltenen Erden weder Mensch noch Umwelt schadet, sind strengere Gesetze beim Abbau notwendig. Hier müssen Autohersteller und Regierungen handeln, indem Rohstoffe ausschließlich aus transparenten Lieferketten bezogen werden und nicht gegen Menschenrechte und Umweltschutzvorgaben verstoßen.

Mit Sicherheit kein Irrtum: Die passende Versicherung für Dein E-Fahrzeug

Prämie berechnen

Elektromobilität: Das Glossar

Elektromobilität: Das Glossar

Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

Team Bergmann Icon

Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

Versicherung ist dir ein Begriff?

Sorge jetzt für deine Zukunft vor und finde das optimale Versicherungspaket für deine individuellen Anforderungen. Wir unterstützen dich gerne dabei und legen deinen Bedarf in einem kostenlosen Erstgespräch fest. Gerne checken wir auch bestehende Versicherungspakete und helfen dir, Kosten zu sparen. Vereinbare jetzt dein Erstgespräch!