Seite wählen

5 E-Auto Änderungen 2023, die Du kennen musst

Coverbild zum Artikel E-Auto Änderung 2023 von Team Bergmann

E-Autofahrer:innen aufgepasst: In diesem Jahr gibt es wieder ein paar Änderungen in E-Angelegenheiten. Während manche Dinge, die sich 2023 bei E-Autos ändern, durchaus positiv sind, kommt aufgrund der Teuerung auch die eine oder andere weniger positive E-Auto Änderung 2023 auf uns zu, die wir nicht außer Acht lassen wollen. 

Mit dem neuen Jahr ändern sich nicht nur viele Neujahrsvorsätze. Auch in der E-Autobranche kommen ein paar Änderungen auf uns zu. Vor allem die Teuerung, aber auch finanzielle Unterstützungen von Betrieben zählen zu den 5 Dingen, die sich 2023 bei E-Autos ändern. 

Änderung für E-Firmenautos 2023

Die erste E-Auto Änderung 2023 ist durchaus positiv und betrifft Firmenfahrzeuge: Ab diesem Jahr können Arbeitgeber:innen einen lohnsteuer- und abgabenfreien Kostenersatz für das Laden von E-Firmenautos anbieten. Auch gibt es steuerliche Vorteile bei der Errichtung von Lademöglichkeiten bei Arbeitnehmer:innen zu Hause. Hier können Arbeitgeber:innen mit bis zu 2.000 Euro ihre Angestellten unterstützen – und das ebenfalls lohnsteuer- und abgabenfrei!

Weitere Informationen zu den Neuerungen für E-Auto Förderungen haben wir bereits zusammengefasst. Einen Überblick findest Du hier.

E-Auto Änderung 2023: eQuote für E-Autobesitzer:innen

Auch die zweite E-Auto Änderung gibt Anlass zur Freude: die sogenannte eQuote soll in Zukunft E-Autobesitzer:innen zustehen. Um es auf den Punkt zu bringen: Damit können E-Autofahrer:innen mit dem Aufladen ihres E-Autos Geld verdienen.

Die eQuote – in Deutschland als THG-Quote bekannt – stand bisher nur Stromerzeugern zu und meint die Anrechnung eingesparter CO2 Emissionen. Dafür haben sie finanzielle Unterstützung erhalten. Mit diesem Jahr wird sich das aber zugunsten der E-Autofahrer:innen ändern. Eine coole Sache, wie wir finden! Hier findest du weitere Infos dazu.

Änderung Kurzparkgebühr in Wien

Weniger erfreulich ist die nächste Änderung, die sich 2023 auf die Mobilität auswirkt. Diese betrifft nicht nur E-Autos, sondern auch andere Fahrzeuge. Es geht um die Kurzparkgebühren in Wien. Das Parken in der österreichischen Hauptstadt ist mit 1. Jänner 2023 teurer geworden:

  • bis 15 Minuten Parken ist gratis
  • 30 Minuten kosten 1,25 Euro
  • 120 Minuten kosten nun 5 Euro

Die Teuerung betrifft demnach leider nicht nur Lebensmittel und Elektronikgeräte, wie wir feststellen müssen!

E-Auto vor Parkschäden absichern

Parkschäden einfach und schnell abwickeln? Wir haben die passende Versicherung für Dich und Dein E-Auto! So kannst Du sorgenfrei in eine emissionslose Zukunft einparken!

E-Auto fix versichern

Änderung des Investitionsfreibetrag bei E-Autos

Speziell für E-Autos gibt es eine weitere Änderung, die am 1. Jänner in Kraft getreten ist: Es handelt sich um den Investitionsfreibetrag für E-Autos. Dieser kann bei betrieblicher Anschaffung steuerlich geltend gemacht werden. Die Höhe beträgt dabei 15 Prozent der Anschaffungskosten und stellt somit eine Entlastung für Betriebe dar. 

Jahresvignette wird teurer

Der letzte Punkt, der sich 2023 bei E-Autos ändert, betrifft wieder die Teuerung, die aktuell alle zu spüren bekommen. Im Jahr 2023 kostet die Jahresvignette in Österreich für PKWs 96,40 Euro und ist somit teurer geworden. Dies wirkt sich natürlich nur auf diejenigen E-Autofahrer:innen aus, die auch auf Autobahnen unterwegs sind.

E-ntwicklung im Blick

Wir kennen uns nicht nur mit E-Auto Änderungen 2023 aus. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Versicherungsbranche haben wir jede Entwicklung der E-Mobilitätsbranche im Blick. Gerne beraten wir Dich zur passenden E-Versicherungen für Dein E-Fahrzeug. Damit Du rundum abgesichert bist und nicht zu viel bezahlst!

Elektromobilität: Das Glossar

Elektromobilität: Das Glossar

Von Batterietechnologien über Elektrofahrzeuge bis hin zur Ladeinfrastruktur – erfahre mehr über die Schlüsselbegriffe der Elektromobilität in unserem umfassenden Nachschlage-Artikel.

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

E-Auto Reichweite im Winter: 5 Fragen, 5 Antworten

Entdecke, wie du trotz Kälte und Schnee das Beste aus deinem Elektroauto herausholen kannst und erfahre, warum die Batterieeffizienz bei Kälte sinkt, wie unterschiedliche Modelle variieren und was du für eine optimale Performance deines E-Autos im Winter tun kannst.

Du hast Fragen? Wir sind gerne für Dich da!

Kontakt

Unser Mobilitätsangebot legt zunehmend einen Fokus auf nachhaltige, emissionslose Fahrzeuge. Dabei ist es entscheidend, die Begriffe und Technologien zu verstehen, die unsere Zukunft mitgestalten. Hier ist unser Glossar der Elektromobilität, das laufend erweitert wird.

Von Batterietechnologien über Ladeinfrastruktur bis hin zu verschiedenen Arten von Elektrofahrzeugen – dieses Glossar dient als Schlüssel zum Verständnis der vielfältigen und innovativen Welt der Elektromobilität

Elektromobilität Glossar: Die Oberbegriffe

Bevor wir in die Details der einzelnen E-Fahrzeuge eintauchen, gilt es die gängisten Begriffe rund um E-Mobilität zu definieren. Hier ist die Übersicht:

Reichweite

Die Reichweite eines Elektrofahrzeugs bezieht sich auf die Strecke, die das E-Fahrzeug mit einer einzigen Ladung zurücklegen kann. Es ist ein wichtiger Faktor für die Akzeptanz und praktische Anwendung von Elektrofahrzeugen.

Ladeinfrastruktur

Die Ladeinfrastruktur umfasst Ladestationen und Netzwerke, die es E-Fahrzeugen ermöglichen, ihre E-Akkus aufzuladen. Sie besteht aus verschiedenen Arten von Ladestationen, wie Schnellladestationen, Wechselstromladestationen und Heimladegeräten, wie Wallboxen.

AC-Laden

AC steht für Wechselstrom (Alternating Current). Das AC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über eine Wechselstromquelle. Typischerweise geschieht dies über herkömmliche Haushaltssteckdosen oder spezielle Ladestationen, die AC-Strom bereitstellen. AC-Laden wird oft für langsames oder mittelschnelles Laden verwendet und eignet sich gut für das Aufladen über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über Nacht.

DC-Laden

DC steht für Gleichstrom (Direct Current). Das DC-Laden bezieht sich auf das Aufladen von Elektrofahrzeugen über Gleichstromquellen. Schnellladestationen nutzen DC, da sie eine direkte Verbindung zur Fahrzeugbatterie herstellen können, was ein schnelleres Laden ermöglicht. DC-Laden ist ideal für Situationen, in denen ein schnellerer Ladevorgang erforderlich ist, beispielsweise entlang von Autobahnen oder für den schnellen Nachschub an Energie während kurzer Pausen.

Mikromobilität

Mikromobilität bezieht sich auf verschiedene Formen von umweltfreundlichen, kurzen Transportwegen mit E-Scootern, E-Bikes und mehr. Die Fahrzeuge der Mikromobilität sind ideal für kurze Pendelstrecken und reduzieren den Verkehr in belebten Städten.

Team Bergmann Icon

Deine Versicherung: Mehr Begriffe als ein Elektromobilität Glossar

Unser Versicherungs-Vokabular reicht weit über die Begriffe rund um E-Mobilität hinaus. Wir checken Polizzen, klären über Deckungssummen auf und beraten dich für deine optimale Versicherungslösung. Dabei schauen wir vor allem auf eines: Dass du garantiert nie zu viel bezahlst.  Starte fix versichert ins Jahr 2024 und vereinbare jetzt ein kostenloses Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

E-Auto

Dieser Teil unseres Elektromobilität Glossars widmet sich Begriffen rund um das E-Auto und allem was dazugehört.

 

Elektrofahrzeug

Ein Elektrofahrzeug ist ein Fahrzeug, das ausschließlich oder teilweise von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben wird. Aufgeladen wird es an einer Ladestation. Es gibt verschiedene Arten von Elektrofahrzeugen, darunter batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV). Vollständig elektrische Fahrzeuge führen zu einem Betrieb ohne Kraftstoffverbrauch und Emissionen

Batterieelektrisches Fahrzeug (BEV)

Ein BEV wird allein durch einen E-Akku angetrieben und benötigt keine Verbrennung von Kraftstoff. Es ist vollständig elektrisch und emittiert während des Betriebs keine Schadstoffe.

Hybridfahrzeuge (HEV)

Diese Fahrzeuge kombinieren einen herkömmlichen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einer Batterie. Sie können Energie beim Bremsen zurückgewinnen (Rekuperation) und speichern, um die Effizienz zu erhöhen.

Plug-in-Hybridfahrzeug (PHEV)

Ähnlich wie HEVs kombinieren sie Verbrennungsmotor und Elektromotor, haben aber eine größere Batterie, die extern aufgeladen werden kann. Dies ermöglicht es ihnen, längere Strecken rein elektrisch zurückzulegen. Es kann also sowohl mit einem E-Akku als auch mit Kraftstoff betrieben werden und bietet eine begrenzte rein elektrische Reichweite.

Brennstoffzellenfahrzeuge (FCEV)

Diese nutzen Wasserstoff als Treibstoff, der in einer Brennstoffzelle in Elektrizität umgewandelt wird, um den Elektromotor anzutreiben. Das einzige Nebenprodukt ist Wasser.

Elektrofahrzeuge mit Solarunterstützung

Einige Fahrzeuge integrieren Solarzellen, um die Batterien direkt aufzuladen oder bestimmte Funktionen wie die Klimaanlage zu unterstützen, was die Effizienz verbessert.

Lithium-Ionen-Batterie

Die Lithium-Ionen-Batterie ist eine der gebräuchlichsten Batterietechnologien in Elektrofahrzeugen. Sie bietet eine gute Energiedichte und Wiederaufladbarkeit.

Feststoffbatterie

Die Zukunft des Elektroantriebs: Für höchste Reichweiten und kürzeste Ladezeitenn hoffen die Autohersteller auf den Lithium-Ionen-Akku mit festen Elektrolyten. Doch bis die Feststoffbatterie im Elektroauto auf der Straße ist, wird es noch einige Jahre dauern. 

Regenerative Bremsen

Regenerative Bremsen wandeln die kinetische Energie eines Fahrzeugs beim Bremsen in elektrische Energie um und speisen sie zurück in den E-Akku. Dies hilft, die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen und die Energieeffizienz zu verbessern. Siehe dazu auch: Rekuperation.

Wasserstoff

In Brennstoffzellenfahrzeugen wird Wasserstoff als Brennstoff verwendet, der mit Sauerstoff reagiert, um Elektrizität zu erzeugen. Diese Elektrizität treibt den Elektromotor an, wobei als einziges Nebenprodukt Wasser entsteht.

Synthetische Kraftstoffe (e-Fuels):

Diese werden durch synthetische Prozesse, oft unter Verwendung von erneuerbarer Energie und Kohlendioxid aus der Luft, hergestellt. Sie können in bestehenden Verbrennungsmotoren eingesetzt werden und gelten als klimaneutral, wenn sie vollständig mit erneuerbaren Energien hergestellt werden.

E-Scooter

Damit sind elektrische Kickscooter gemeint, die sich seit mehreren Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Das wichtigste im Überblick:

Gesetzliche Vorgaben für E-Scooter

  • Ein E-Scooter darf in Österreich eine Maximalleistung von 600 Watt haben bzw. eine maximale Geschwindigkeit von 25 km/h erreichen. Sollte er darüber liegen, ist er als E-Moped zu typisieren und anzumelden. 
  • Mit einem Hauptwohnsitz in Österreich darfst du deinen privaten E-Scooter in Deutschland nicht fahren. Dort gelten andere Regeln, wie z. B. die Versicherungspflicht und die Kennzeichenpflicht (dieses erhältst du nur mit einem Hauptwohnsitz in Deutschland).

IP-Schutzklasse

Dabei handelt es sich um ein Klassifizierungssystem, das angibt, wie widerstandsfähig dein E-Scooter gegenüber Staub und Wasser ist.

E-Bike

E-Bike, Pedelec oder S-Pedelec? Die Begriffe werden oft synonym verwendet, unterscheiden sich im Detail jedoch stark. Hier erfährst du mehr:

E-Bike / Elektrofahrrad

Ein Fahrrad, das einen Elektromotor verwendet. E-Bikes fahren damit komplett ohne deine eigene Muskelkraft und schöpfen ihren Antrieb aus dem E-Akku.

Rekuperation

Manche E-Bikes laden ihren E-Akku bei Talfahrten oder starken Bremsvorgängen selbst wieder auf. Dieses Phänomen wird als Rekuperation bezeichnet. Diese Option findest du jedoch nicht nur bei E-Bikes, sondern auch bei E-Autos und anderen Fahrzeugen.

Pedelec

Das Pedelec ist wie ein „normales“ Fahrrad – und fährt sich auch so. Es sei denn, du möchtest elektrische Unterstützung. Dann kannst du den E-Motor einschalten und emissionslos cruisen.

S-Pedelec

Das S-Pedelec hat eine höhere Motorleistung (ca. 4.000 Watt) und bringt mehr gesetzliche Auflagen mit sich. In Österreich brauchst du zum Fahren den Mopedführerschein. Es gilt eine Helmpflicht. Ganz wichtig: Fahren auf dem Fahrradweg ist mit dem S-Pedelec tabu

Mittelmotor, Frontmotor, Heckmotor

Damit wird die Position des Elektromotors am E-Bike beschrieben. Die Begriffe sind dabei selbsterklärend: Der Mittelmotor befindet sich in der Mitte des Rahmens, der Frontmotor am Vorderrad und der Heckmotor am Hinterrad.

Versicherung ist dir ein Begriff?

Sorge jetzt für deine Zukunft vor und finde das optimale Versicherungspaket für deine individuellen Anforderungen. Wir unterstützen dich gerne dabei und legen deinen Bedarf in einem kostenlosen Erstgespräch fest. Gerne checken wir auch bestehende Versicherungspakete und helfen dir, Kosten zu sparen. Vereinbare jetzt dein Erstgespräch!