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3 Tipps um deine Energiekosten zu senken

Coverbild zum Artikel Energiekosten senken von Team Bergmann

Die Preise für Kraftstoff und Energie steigen rasant. Mit diesen Optionen kannst du deine Energiekosten senken.

Anbieter für Strom und Gas haben ihre Preise ordentlich angezogen. Auch ein Blick auf den Preismonitor der E-Control liefert Verbraucher:innen wenig Hoffnung: In Österreich beträgt das Einsparungspotenzial beim Wechseln des Anbieters für März 2022 genau 0. Und bis auf weiteres ist keine Besserung in Sicht. Ein Wechsel des Strom- und Gasanbieters ist derzeit also völlig sinnlos. Doch welche Möglichkeiten für Kosteneinsparungen gibt es sonst?

Grafik Preismonitor Energiekosten

Preismonitor Strom inkl Neukundenrabatte März 2022
Quelle: E-Control

1. Stecker lösen statt „Stand-by me”

Geräte im Stand-by-Modus sind heimliche Stromfresser. Wenn am Fernseher, der Stereoanlage oder der Mikrowelle andauernd ein Licht brennt, verbrauchen die Geräte auch rund um die Uhr Strom. Daher lieber ganz ausstecken oder einen Mehrfachstecker mit Schalter verwenden. Zweipersonenhaushalte können so jährlich zwischen 50 und 60 Euro sparen.

2. Haushaltsgeräte genau unter die Lupe nehmen

Im Haushalt gibt es einige Geräte bei denen es sich lohnt, genauer hinzusehen, um die Energiekosten zu senken. Vor allem veraltete Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen weisen einen deutlich höheren Stromverbrauch auf, als neue Geräte.

  • Kühl- und Gefrierschränke: Undichte und zu große Geräte sollten repariert bzw. durch kleinere ersetzt werden, denn hier geht viel Energie verloren. Bzgl. der Temperatur reichen im Kühlschrank um die 7 Grad, während bei Gefrierschränken ca. minus 18 Grad genügen.
  • Waschmaschine: Waschmittel sind mittlerweile auch bei geringen Temperaturen so effektiv, dass Waschgänge über 40 Grad für hygienisch saubere Wäsche längst nicht mehr notwendig sind. Und für die Umwelt sind niedrigere Temperaturen auch besser.
  • Trockner: Durchschnittliche Trockner verbrauchen bei einem einzigen normalen Waschgang so viel Energie wie ein Smartphone in einem ganzen Jahr. Die umweltfreundliche und kostensparende Alternative ist die gute alte Wäscheleine.
  • Heizungspumpe: Die Pumpe transportiert das warme Wasser zur Zentralheizung und läuft dabei im Dauerbetrieb – auch wenn das Thermostat geschlossen ist. Wenn möglich, sollte man hier auf ein modernes, energiesparendes Modell umsteigen.
  • Beleuchtung: Ein Zweipersonenhaushalt der sämtliche Glüh- und Halogenlampen durch LED-Lampen ersetzt, spart sich ca. 300 Kilowattstunden Strom. Die lange Lebensdauer relativiert die höheren Anschaffungskosten. Und keine Sorge: LED-Lampen gibt’s mittlerweile auch in warmen Farbtemperaturen.

Coverbild zum Artikel Wie du nachhaltiger mit deinen E-Akkus umgehst von Team Bergmann

Weitere Tipps, um nachhaltiger mit E-Akkus umzugehen, gibt’s hier.

3. E-Fahrzeuge vom Strom nehmen

Akkus sind das Herzstück jedes E-Fahrzeugs und am anfälligsten für Schäden. Für eine möglichst lange Nutzung sollte der Ladestand immer zwischen 20 und 80 Prozent betragen. Die Akkus von E-Bike und Co. können zwar nicht überladen werden. Schädlich für die Leistung ist dauerndes Hängen am Strom dennoch – auch für die Energiekosten.

Für Profis: Apps zum Tracking

Den eigenen Stromverbrauch zu schätzen kann eine Herausforderung sein. Apps wie Energy Tracker können dabei unterstützen. Durch sie kann man Zählerstände einfach mit dem Smartphone scannen, speichern und auswerten lassen. Mehr Transparenz im Handumdrehen. Stromkostenrechner nutzt Daten zur täglichen Nutzungsdauer und der Wattzahl von elektronischen Geräten, sowie zum aktuellen Strompreis pro Kilowattstunde. Heraus kommen die Stromkosten für den Betrieb elektronischer Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine und Co.

Apropos Kosten senken: Zahlst du zu hohe Versicherungsbeiträge?

Einsparungspotenzial gibt’s nicht nur bei Strom und Gas. Im Schnitt zahlt man fünf Versicherungen, die man sich sparen kann. Wir helfen dir dabei, die günstigste und beste Option für deine individuellen Anforderungen zu finden!

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